Wermelskirchen: Zwei Lkw brannten: A1 bis abends gesperrt
zuletzt aktualisiert: 27.03.2007Wermelskirchen (RPO). Schulfrei gab’ s gestern im Gymnasium nicht, obwohl auch einige Lehrer wieder in dem kilometerlangen Stau auf der A1 standen, der sich dort nach dem schweren Lkw-Unfall in den frühen Morgenstunden gebildet hatte. Laut stellvertretender Schulleiterin Elke Bergmeister sind diesmal aber nur fünf bis sechs Lehrer verspätet zum Unterricht erschienen. Diese vergleichsweise geringfügigen Probleme hätten sich leicht durch Vertretungen auffangen lassen. Bei dem schweren Lkw-Unfall vor vier Wochen auf der A 1 waren allerdings gleich 18 Lehrer ausgefallen, so dass Elke Bergmeister die Notbremse ziehen und zwei Jahrgangsstufen schulfrei geben musste.
Nach Auskunft der AutobahnpoLizei Bensberg war ein Sattelzug gestern gegen 2.25 Uhr auf der A 1 in Höhe der Anschlusstelle Wuppertal-Ronsdorf auf einen weiteren Sattelzug aufgefahren und in Brand geraten. Die Ladung, teilweise bestehend aus Fernsehgeräten, sei denn auch sogleich mit implodiert. Glücklicherweise seien die Fahrer beider Sattelzüge aber unverletzt geblieben, meldet die Polizei. Das Feuer habe schnell gelöscht werden können. Die Autobahnpolizei beziffert den Sachschaden auf etwa 300 000 Euro. Wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten sowie wegen der zusätzlich für gestern angesetzten Fahrbahnfräs- und Reparaturarbeiten auf der A 1 wurde das Teilstück zwischen dem Leverkusener Kreuz und der Unfallstelle in Richtung Dortmund gestern bis 20 Uhr vollgesperrt.
In Richtung Köln Nord entstand dadurch gestern morgen im Berufsverkehr ein Rückstau von neun Kilometern. Am Leverkusener Kreuz wurde der gesamte Autobahnverkehr ausgeleitet und über Leverkusen und die umliegenden Dörfer umgeleitet. Davon betroffen war auch Wermelskirchen: Auf der Dellmannstraße wälzte sich eine Endlosschlange.
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