Leichlingen (RP) Die Zählgruppe aus CDU, UWG, FDP und BWL setzt bei der Diskussion um die Einrichtung einer Mensa fürs Schulzentrum nach. Bislang seien nicht alle Lösungsmöglichkeiten in Betracht gezogen worden, schreiben Frank Hake (CDU), Hermann Terjung (UWG), Wolf Melchior (FDP) und Volker Jung (BWL) in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Deshalb solle auch außerhalb des Schulgeländes Am Hammer nach einem Platz für die kostengünstige Einrichtung einer Mensa gesucht werden, "die den uneingeschränkten Erhalt der Aula und der PC-Räume sicherstellt", heißt es in dem Schreiben. Auch Leerstände in der Stadt sollten dabei berücksichtigt werden. Nach Vorstellung von CDU, UWG, FDP und BWL könnte die Stadtentwicklungsgesellschaft Leichlingen (SEL) in Zusammenhang mit dem Leerstandsmanagement helfen, preiswerte Alternativen zum Aulaumbau zu finden. Vor allem die SPD befürwortet stattdessen eindeutig den Umbau der Aula zur Mensa.
Dem hält die Zählgruppe einige Argumente entgegen:
- Die Umnutzung der Aula sei unter schulischen und kulturellen Gesichtspunkten nicht vertretbar.
- Der Abriss der vor kurzem neu gebauten PC-Räume am Gymnasium sei eine vermeidbare Wertevernichtung.
- Die mit der Ausführung der Planung verbundenen finanziellen Belastungen seien angesichts der aktuellen Haushaltslage untragbar.
Darüber hinaus erinnert die Zählgruppe daran, dass aus den Vereinen, die die Aula nutzen, sehr ernst zu nehmende Bedenken gegen den Umbau und die daraus folgende Mischnutzung als Mensa und Aula geäußert worden seien. "Bei einer Anhörung der Vereine sollten die Einwände detailliert aufgelistet werden und dann von der Verwaltung bewertet und von der Politik diskutiert werden", schreiben Frank Hake, Hermann Terjung, Wolf Melchior und Volker Jung.
Quelle: RP