Bergisches Städtedreieck (RP) Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Bergischen Städtedreieck hat sich im Verlauf des Jahres 2009 nach dem Rückgang 2008 wieder erhöht. Dies teilte Dittmar Hoga, Leiter der Direktion Verkehr, Dienstagvormittag in Wuppertal mit.
Während in Wuppertal (2008: 12254, 2009: 12615) und Solingen (2008: 4849, 2009: 4898) die Anzahl der Unfälle anstieg, folgt Remscheid dem Landestrend: Hier ist eine Abnahme der Unfälle um 205 auf 3562 zu verzeichnen.
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Wuppertal hat sich zudem die Anzahl der Verkehrstoten um sechs auf 17 erhöht, davon ein Fall in Remscheid. Auffällig hoch im gesamten Bereich ist der Anteil verunglückter Menschen über 65 Jahren sowie der Fußgänger.
Zudem wurden wieder 23 Kinder mehr bei Verkehrsunfällen verletzt, als noch 2008. 267 verletzte Kinder gab es 2009 im Bergischen Städtedreieck, davon wurden zwei tödlich verletzt. Die Polizeidirektion möchte auf die beiden Personengruppen Fußgänger und Kinder in Zukunft in Präventionskampagnen ein besonderes Augenmerk richten, so Hoga.
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Quelle: RP