Düsseldorf (RPO). Dank Filmen wie "Avatar" und "Oben" boomen die Filme in 3D. Auf diesen Trend springen jetzt die TV-Hersteller auf: Samsung und Panasonic eröffnen den Kampf um die Kunden, die ihre Filme zukünftig in der dritten Dimension genießen wollen. Wer von Anfang an dabei sein will, muss zunächst allerdings tief in die eigene Tasche greifen.
Bei der Markteinführung sind neue Technologien immer deutlich teurer. Die ersten HD-Fernseher waren nur etwas für Technik-Freaks mit dicker Brieftasche, mittlerweile gibt es selbst Full-HD-Fernseher zu Schnäppchenpreisen.
Die hohen Einstiegspreise stehen jetzt auch den 3D-Fernsehern bevor: Bei amerikanischen Online-Versandhändlern findet man das günstigste 3D-Gerät von Samsung für 2340 Dollar (etwa 1700 Euro). Die Geräte sollen auch zweidimensionale Sendungen in 3D umrechnen können.
Sony steigt im Juni in das 3D-Geschäft ein. Die neuen Geräte mit Bildschirmgrößen von 40 bis 60 Zoll kommen am 10. Juni in Japan in den Handel. Etwa um die gleiche Zeit sei auch die Markteinführung im Ausland geplant. Das 40-Zoll-Gerät kostet 290.000 Yen (2.350 Euro). Die Playstation 3 will Sony mit einem kostenlosen Update 3D-tauglich machen.
LG will seine 3D-Fernseher ab April verkaufen, Philips kündigt die Einführung für den Sommer an. Dann sollen neue Modelle "Full HD 3D Ready" sein, wie der niederländische Hersteller mitteilt. Preise sind noch nicht bekannt.
Die Hersteller liefern ihre Fernseher mit passender 3D-Brille aus, denn wie im Kino gilt bei den Fernsehern: Ohne Brille kein 3D. Wer allerdings nicht nur alleine in der dritten Dimension schauen will, muss abwarten was die nächsten Monate bringen. Preise für weitere Brillen sind noch unbekannt.
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Quelle: RPO/tmn/ap