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"Refugee Hackathon"
Apps für Flüchtlinge entwickeln

"Refugee Hackathon":  Apps für Flüchtlinge entwickeln
Programmierer, Web-Designer und Flüchtlinge aus der ganzen Welt haben sich versammelt, um gemeinsam Apps für Menschen auf der Flucht und deren Helfer zu entwickeln. FOTO: dpa, fis jhe
Berlin. Apps sind häufig nützliche Helfer - auch für Flüchtlinge. Unter dem Namen "Refugee Hackathons" treffen sich am heutigen Freitag Entwickler, um digitale Lösungen für Flüchtlinge zu entwickeln. 

Programmierer, Web-Designer und Flüchtlinge aus der ganzen Welt haben sich in Berlin versammelt, um gemeinsam Apps für Menschen auf der Flucht und deren Helfer zu entwickeln. "Wir wollen digitale Lösungen für die aktuelle Probleme finden" sagte Anke Domscheit-Berg, Initiatorin des dreitägigen "Refugee Hackathons", zu dem am Wochenende rund 300 Teilnehmer erwartet werden.

Am Freitag diskutierten bereits Dutzende Unterstützer über die drängendsten Herausforderungen, die von den Codierern umgesetzt werden sollen. "Mit klugen Apps und Webdiensten lassen sich leichter Verbindungen von Mensch zu Mensch knüpfen", erklärte die Netzaktivistin. Nach dem "Hackathon" werden die Ergebnisse als Open-Source-Lösung auf einer Plattform der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

"Ich habe noch von keinem "Refugee Hackathon" gehört, der annähernd unserer Größe erreicht hat", sagte Domscheit-Berg. "Das zeigt, dass Deutschland - auch was die digitalen Freiwilligen betrifft - eine Sonderrolle einnimmt." Zeitgleich findet an der Universität Eindhoven ein "Design Hackathon" zum Thema Flucht statt, dessen Ergebnisse live in die Arbeit in die Berliner Veranstaltung einfließen werden.

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(lkö/dpa)
 
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