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Smartphone-App "moovit"
Diese App sagt uns Bescheid, wenn unser Bus überfüllt ist

Apps: So kommen Sie mit Bus und Bahn von A nach B
Apps: So kommen Sie mit Bus und Bahn von A nach B FOTO: moovit
Düsseldorf. Mobilitäts-Apps gibt es wie Sand am Meer. Doch Verspätungen und Überlastungen werden teils nur verzögert oder gar nicht angezeigt. In der kostenlosen App "moovit" können die Nutzer selbst diese Informationen als Live-Updates eintragen. Von Tabea Weidinger

"moovit" soll keine Mobilitäts-App wie jede andere sein. Mit der App können nicht nur die Fahrtzeiten von Bus und Bahn nachgesehen werden, auch als Navigationsgerät eignet sie sich. Das ungewöhnlichste Feature ist die integrierte Community: Nutzer können direkt in der App einen Hinweis geben, wenn der Bus zu spät oder die Bahn besonders voll ist. Andere Reisende bekommen diese Hinweise dann angezeigt und können ihren Weg im Ernstfall neu berechnen.

Den öffentlichen Personennahverkehr auf einen Blick

Das Ziel der Community-Funktion ist dabei stets, zeitraubende Wartezeiten zu vermeiden. Der Nachteil: Diese Funktion bringt auch nur etwas, wenn sich die Nutzer an der App beteiligen. Stichproben unserer Redaktion haben aber gezeigt: Wo viele Menschen unterwegs sind, werden schon jetzt Live-Updates eingetragen.

In "moovit" sind sowohl Abfahrts- und Ankunftszeiten von Bus, U-Bahn und Regionalbahnen als auch Verspätungen, Fahrplanänderungen und Auslastungen integriert. Seit kurzem werden auch die Bewohner des Rheinlands und des Ruhrgebiets über die Fahrpläne des Verkehrsverbunds VRR informiert. Neben dem Rhein-Ruhr-Gebiet bietet "moovit" seine Dienste auch für weitere deutsche Städte an: unter anderem Berlin, Hamburg, München, Heidelberg und Ulm.

Startup aus Israel

Die App kann aber auch als Navigationsgerät genutzt werden. Dazu geben Nutzer ihren Standort und das gewünschte Ziel ein. "moovit" sucht für sie dann den schnellsten Weg und liefert eine detaillierte Wegbeschreibung. Häufig gesuchte Adressen können unter "Favoriten" gespeichert werden. Das erleichtert die Suche und spart Zeit.

"moovit" hat seinen Sitz in Tel Aviv und wurde 2011 von Roy Bick und Yaron Evron entwickelt. Kurze Zeit darauf stieß der heutige CEO Nir Erez zu den beiden. Ein Jahr später kam es zum Launch der Beta-App, seit 2013 ist die internationale Version der App auf dem Markt. Mittlerweile ist die mobile App in über 800 Städten in 60 Ländern freigeschaltet. "moovit" verzeichnet zur Zeit mehr als 35 Millionen User auf der ganzen Welt.

Hier geht es zu "moovit" im App Store, im Google Play Store und im Windows Store.

Diese Mobilitäts-Apps bringen Sie von A nach B.

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