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Dating-App
Tinder erstellt Beliebtheits-Ranking ihrer Nutzer

So funktioniert die Dating-App Tinder
So funktioniert die Dating-App Tinder FOTO: Tinder
Düsseldorf. Die Dating-App Tinder nutzt die Daten ihrer User, um ein Ranking zu erstellen, wie begehrenswert jeder Einzelne ist.

Das fand Austin Carr, Journalist des amerikanischen Magazins "Fast Company", heraus. Tinder-Chef Sean Rad bestätigte das und teilte im Gespräch mit Carr mit, dass es dabei nicht nur um das reine Äußere der User gehe. 

Ein Wisch, und der potenzielle Partner ist weg: die Dating-App funktioniert so simpel wie oberflächlich. Wer auf den ersten Blick symphatisch ist, kommt in die engere Auswahl, wer nicht zusagt, wird mit einer einfachen Handbewegung auf dem Smartphone weggewischt. Beruht die Sympathie auf Gegenseitigkeit, kann eine Konversation gestartet werden. Dieses simple System hat schon viele Nutzer in seinen Bann gezogen.

Rad: Maß für die "Begehrtheit"

Die wenigsten dürften allerdings wissen, dass es ein "Ranking der Beliebtheit" gibt.  Jeder, der die App verwendet, wird in ein internes Ranking eingeordnet. Eine Punktzahl, die von Tinder errechnet wird, zählt dann die begehrenswertesten (und am wenigsten begehrenswertesten) Menschen, die bei Tinder auftauchen. Das Ranking ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. 

Innerhalb des Unternehmens wird diese Punktzahl als "Elo-Score" bezeichnet, ein Begriff, der in der Schachwelt verwendet wird, um Spieler verschiedenen Schwierigkeitsstufen zuzuordnen. Dieses Rating-System hilft Tinder, die Nutzer zu analysieren, um eine bessere Übereinstimmung zu erzielen. 

Tinder-Geschäftsführer Sean Rad betont, dass das Rating technisch gesehen kein Maß für die Attraktivität ist, sondern viel mehr für die "Begehrtheit", unter anderem, weil das Ranking nicht nur durch das Profilfoto entsteht. "Es ist nicht  nur wichtig, wie viele Menschen sich für dich entscheiden", sagt Rad. Es sei viel komplizierter, immerhin habe das Unternehmen über zweieinhalb Monate gebraucht, um den Algorithmus zu entwickeln, weil so viele Faktoren mit rein spielten. Welche Faktoren genau zu dem Ranking führen, darauf geht Rad nicht ein. 

(csk )
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