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Mehrstündiger Ausfall
WhatsApp funktioniert nach Störung wieder

WhatsApp-Server funktioniert nach Störung wieder
Der Mitteilungsdienst WhatsApp war am späten Mittwochabend gestört. FOTO: dpa, abu lof skm fgj
Düsseldorf/Mountain View. Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ist am Mittwochabend für mehrere Stunden ausgefallen. Nutzer in Deutschland konnten Nachrichten weder senden noch empfangen. Inzwischen läuft die Smartphone-Anwendung wieder.

Nicht nur in Deutschland gab es Probleme mit Whatsapp. Der Kurzmitteilungsdienst fiel am Mittwoch mitten während der Vorstellung von Quartalszahlen der Konzernmutter Facebook aus.

Während Facebook-Chef Mark Zuckerberg von Geschäftsplänen für WhatsApp sprach, beschwerten sich Nutzer aus verschiedenen Teilen der Welt bereits bei Twitter, dass sie den Dienst nicht nutzen konnten.

Viele sahen in der Anwendung den Hinweis "Verbinden..." - eine Verbindung konnte jedoch nicht hergestellt werden.

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Tausende Beschwerden

Gestört war nicht nur das Chatten über den Dienst. Auch der Online-Status von Kontakten ließ sich nicht einsehen, viele Nutzer berichteten überdies, dass Kontakte verschwunden waren oder nur noch als Telefonnummern erkennbar. Datenschutz-Einstellungen ließen sich ebenfalls nicht ändern.

Bis Mitternacht gingen auf der deutschen Webseite "Alle Störungen" Tausende von Beschwerden und Fehlermeldungen ein. Nutzer des Dienstes meldeten Probleme aus allen Teilen des Bundesgebiets. Auch der Internetdienst Netzwelt veröffentlichte zum Ausfall von WhatsApp eine Störungskarte mit Livemeldungen.

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WhatsApp mit mehr als einer Milliarde Nutzer weltweit hat für viele Menschen die SMS abgelöst. Deutschland ist einer der wenigen westlichen Märkte, in denen WhatsApp sehr populär ist. Vom Online-Netzwerk kommt auch der Facebook Messenger, der unter anderem mehr Multimedia-Funktionen hat.

WhatsApp lief in den vergangenen Jahren trotz des schnellen Wachstums der Nutzerzahlen bis auf kurzfristige Aussetzer sehr stabil. So hatte vor gut drei Jahren ein interner Netzwerk-Fehler den Dienst weitgehend lahmgelegt.

Facebook hatte für den Kurzmitteilungsdienst 2014 rund 22 Milliarden Dollar bezahlt. Genauso wie beim Messenger will das Online-Netzwerk den Dienst zum Kommunikationskanal zwischen Unternehmen und ihren Kunden machen und damit Geld verdienen.

(juju/dpa)
 
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