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Android
WhatsApp überrascht mit spannenden neuen Funktionen

Die WhatsApp-Story
Die WhatsApp-Story FOTO: dpa, tsn ah gab
Düsseldorf. Einzelne Chatfreunde stumm schalten, Nachrichten als ungelesen markieren - WhatsApp überrascht mit neuen, interessanten Funktionen. Allerdings können die zunächst nur Android-Nutzer mit einem Trick testen. Wir zeigen fünf Änderungen, auf die sich alle WhatsApp-Nutzer einstellen müssen. Von Daniel Fiene

Wenn ein Hersteller eine neue Beta-Version öffentlich zur Verfügung stellt, dann beinhaltet das aktualisierte Programm Funktionen, die langfristig allen Nutzern zur Verfügung stellen. Deswegen ist es sehr spannend, welche neuen Funktionen WhatsApp derzeit den Nutzern der Android-App zur Verfügung stellt.

Während im offiziellen App-Store "Google Play" nur die größeren und stabilen Versionen von WhatsApp angeboten werden, gibt es auf der offiziellen Webseite des Messengers auch Zwischenversionen. So können Nutzer zum Start in die neue Woche direkt die Version 2.12.197 laden. Wer diese Version installiert, kann diese neuen Funktionen testen:

  1. Einzelne Nutzer können stumm geschaltet werden. Bisher können WhatsApp-Nutzer einzelne Chatgruppen stumm schalten. Wahlweise für "8 Stunden", "1 Woche" oder "1 Jahr". In dieser neuen Version für Android funktioniert das Stummschalten jetzt auch für für einzelne Nutzer. In der vom Nutzer bestimmten Zeit kommen dann keine Nachrichten des stummen Chartpartners durch. Es können aber Hinweise angezeigt werden. Es ist davon auszugehen, dass - analog zu den Chatgruppen - der Chatpartner nicht weiß, dass er stummgeschaltet wird. 
  2. Einzelne Nachrichten können wieder als ungelesen markiert werden. Das ist praktisch, wenn der Nutzer sich eine Nachricht später noch mal in Ruhe anschauen möchte, weil er beispielsweise noch etwas erledigen möchte. Wer sich aber freut, dass mit dieser neuen Funktion die blauen Häkchen beim Empfänger wieder rückgängig gemacht werden können, der wird enttäuscht. Das geht nicht. 
  3. Benachrichtigungen können individualisiert werden. Nutzer können für jeden Kontakt einen eigenen Hinweiston auswählen, die Popup-Benachrichtigungen und auch den Vibrationstyp anpassen. Einige Smartphones haben auch LED-Lichter, deren Farbe und Blinkrythmus ebenfalls individuell angepasst werden kann.
  4. Es gibt einen Sparmodus für Telefonate. Erst vor kurzem hat WhatsApp die "Voice-over-IP"-Telefonie eingeführt. Zwar ist die Funktion praktisch, verbraucht aber auch das Datenvolumen des Nutzers. Das ist unpraktisch, wenn der Nutzer sich nicht im heimischen WLAN-Netzwerk befindet. Wer viel unterwegs ist, kann jetzt auch den Sparmodus aktivieren. Dann wird die Sprachqualität etwas verringert, dafür werden weniger Daten verbraucht.
  5. Es kommt ein Backup für die Google-Cloud. Diese Funktion steht noch nicht zur Verfügung, es gibt aber schon einen konkreten Hinweis. iPhone-Nutzer können ihren Chatverlauf beispielsweise in der iCloud ablegen. So können die Nutzer den Chat-Verlauf wiederherstellen, falls WhatsApp neu installiert wird. Auch die Medien-Dateien (außer Videos) werden mit gesichert. Bei Android muss das Backup bisher umständlich über eine SD-Karte erfolgen. In dieser Beta-Version gibt es Hinweise, das künfig ebenfalls ein Cloud-Backup möglich ist. Dies wird über Google Drive abgewickelt. 

Android-Nutzer, die diese Beta-Version testen möchten, können auf whatsapp.com/android/ die aktuelle Version herunterladen und ausprobieren.

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