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Boot Camp
Apples neue Macbook-Modelle unterstützen kein Windows 7

Hintergrund: So machen Sie Windows schneller
Hintergrund: So machen Sie Windows schneller FOTO: AP
Cupertino. Manchmal muss eben doch Windows auf den Mac. Apple bietet dafür die Software Boot Camp an. Doch diese soll auf den neuesten Apple-Rechnern kein Windows 7 mehr unterstützen. Wer dem System die Treue halten will, hat aber Alternativen.

Die neuen Apple-Modelle Mac Book Air und Mac Book Pro werden mit dem Programm Boot Camp kein Windows 7 mehr unterstützen. Wie aus einem Supportdokument für die sogenannte Dual-Boot-Software hervorgeht, werden grundsätzlich alle ab 2015 gebauten Macs nur noch die Installation von Windows 8 und höher erlauben. Diese Entwicklung hatte sich schon Anfang 2014 angedeutet, als der Hersteller für das Desktop-Spitzenmodell Mac Pro die Windows-Unterstützung für Windows 7 in Boot Camp strich.

Alle Fragen zu Windows 7 FOTO: AFP

Boot Camp ist Bestandteil von Apples Mac OS X und der übliche Weg zur Parallelinstallation von Windows und Mac OS X. So können Apple-Rechner etwa auch dann genutzt werden, wenn bestimmte Programme nur für Windows zur Verfügung stehen. Wer also künftig einen neuen Mac in Dienst nimmt, wird sich auf eine neuere Windows-Version einlassen, oder eine Boot-Camp-Alternative wählen müssen.

Neben Apples Boot Camp gibt es noch weitere Möglichkeiten, Windows auf dem Mac zum Laufen zu bringen. Dazu gehören zum Beispiel Parallels Desktop 10 (rund 80 Euro oder 50 Euro für ein Update) oder VMWare Fusion 7 Pro (etwa 100 Euro oder 50 Euro für ein Update), die Windows in einer sogenannten virtuellen Maschine laufen lassen. Beide Programme unterstützen nicht nur den parallelen Betrieb von Mac OS X und Windows 7 und 8, sondern erlauben auch den Betrieb älterer Windowsversionen wie Windows Vista oder XP.

Infos: Eine Chronik der Windows-Reihe FOTO: AFP
(dpa)
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