Ab Februar bei T-Mobile: Das Google-Handy im Test
VON SILKE FREDRICH - zuletzt aktualisiert: 28.01.2009 - 11:45Düsseldorf (RP). Ab Februar verkauft T-Mobile das erste Handy mit Googles Betriebssystem Android. Das Handy G1 ist mit vielen Webfunktionen ausgestattet und soll dem iPhone Konkurrenz machen.
Mit dem mobilen Betriebssystem Android will der Suchmaschinenprimus Google in den hart umkämpften Handymarkt einsteigen. Mit dem Gerät G1 des Herstellers HTC vermarktet T-Mobile ab dem 2. Februar das erste Android-Handy in Deutschland. Es macht dem iPhone mächtig Konkurrenz:
Ausstattung Das Android-Handy von HTC hat viele Funktionen und kann problemlos mit dem iPhone mithalten. Von der Eleganz des iPhones ist das Telefon jedoch weit entfernt. Es liegt etwas klapprig in der Hand, wenn man das Touch-screen drückt. Das Handy verfügt über eine ausziehbare Qwertz-Tastatur, einen MP3-Player, beherrscht diverse Funkstandards für mobiles Surfen und hat eine 3-Megapixel-Kamera.
Bedienung Die Handhabung des Touchscreens ist komfortabel. Sie reagiert auch schon auf minimale Berührung. Wie auf einem PC können auch auf dem G1-Handy mehrere Programme gleichzeitig laufen. Während beispielsweise eine Musikdatei heruntergeladen wird, lässt sich nebenher noch eine SMS tippen und versenden. Zudem ist ein Instant Messenger (direkter Nachrichtenaustausch wie im Chat) installiert, so dass das Verschicken von SMS-Nachrichten gar nicht mehr erforderlich ist. Wie beim Blackberry hat auch das G1 einen Trackball, mit dem die Menüsteuerung sehr einfach geht.
Multimedialität Das G1 beherrscht alle technischen Standards, die für das mobile Surfen notwendig sind. Sowohl Surfen mit Wlan als auch Surfen über HSDPA sind möglich. Zwar ist das mobile Internet dadurch sehr schnell, allerdings lassen die möglichen Anwendungen zu wünschen übrig. Videos lassen sich weder aufzeichnen, noch abspielen. Auch Basisfunktionen wie Sprachwahl fehlen.
Nachteile Zwar verfügt das Gerät über einen MP3-Player, jedoch ist die Klangqualität nur mittelmäßig. Bei der integrierten Kamera gelingen die Fotos in guter Qualität, so lange genug Licht vorhanden ist. Zudem hat das G1 keinen Lagesensor. Somit wird der Bildschirminhalt nicht ins Querformat gebracht, wenn das Handy gekippt wird. Das klappt nur dann, wenn das Display aufgeschoben und die eingebaute Tastatur genutzt wird.
Wer richtig Spaß mit dem Handy haben will, sollte auch eingefleischter Google-Fan sein. Denn ohne eine Google-E-Mail-Adresse läuft gar nichts. Die Anmeldung beim Suchmaschinenprimus ist Pflicht. Erst nach Eingabe der Google-Benutzerdaten erfolgt die Synchronisation mit dem Google-Webkalender, E-Mail und Adressbuch. Dienste wie die Websuche, Youtube oder Google-Maps sind vorinstalliert und somit schnell nutzbar. Die direkte Synchronisation mit Microsoft Outlook wird hingegen nicht unterstützt. .
Preis Das Google-Telefon kostet beim Netzbetreiber T-Mobile ohne Vertrag 450 Euro.
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