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Datenschutz
Facebook verteidigt Cookie-Nutzung

So schützt die EU die Daten ihrer Bürger
So schützt die EU die Daten ihrer Bürger FOTO: dpa, Julian Stratenschulte
Düsseldorf. Kürzlich wurde in einer Studie zweier Universitäten behauptet, dass Facebook auch das Surfverhalten von Nutzern ohne Profil nutzen würde. Ein Facebook-Sprecher verteidigte das soziale Netzwerk - alle Vorgänge seien legal und die Nutzer könnten ihnen im Zweifelsfall widersprechen.

Alle Webseiten würden Cookies nutzen, um ihre Dienste anzubieten - das schließe auch Facebook ein, so ein Facebook-Sprecher. Es sei völlig legal und gehöre seit 15 Jahren zum Industriestandard. Die Nutzer hätten die Möglichkeit, über die EDAA (European Interactive Digital Advertising Alliance) personenbezogener Werbung zu widersprechen.

Facebook gibt an, hier sogar einen Schritt weiter zu gehen und danach auf sämtlichen registrierten Geräten keine personalisierte Werbung mehr einzublenden. Diese beruht auf dem Nutzungs- und Surfverhalten der Nutzer. Nähere Informationen zur Erhebung und Nutzung dieser Daten sind auf der EDAA-Seite "Your Online Choices" genau erläutert.

Zu der Berichterstattung der Universität Leuven und der Vrije Universiteit in Brüssel, die unter anderem im Guardian aufgegriffen wurde, zeigten sich die Facebook-Verantwortlichen enttäuscht. Ein Facebook-Sprecher kritisierte, dass es kein persönliches Treffen gegeben habe, um die Behauptungen der Forscher richtig zu stellen. Sie seien allerdings noch immer bereit zu einem Treffen, um die Arbeit entsprechend zu korrigieren.

Wie es bei den Nutzern ohne Profil aussieht und ob die Cookies auch von externen Seiten außerhalb Facebooks, die lediglich soziale Plugins wie den Like-Button nutzen, gestreut werden, bleibt noch offen.

Quelle: RP
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