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Standorte sollen gelöscht werden
Bundeswehr sieht Pokémon Go als Sicherheitsrisiko

Pokemon Go - diese Tipps & Tricks sollten Sie kennen
Pokemon Go - diese Tipps & Tricks sollten Sie kennen FOTO: Christoph Schroeter
Berlin. Die Bundesregierung will im Smartphone-Spiel Pokémon Go wegen Sicherheitsbedenken die Standorte der Bundeswehr inklusive Übungsplätzen und Schießanlagen löschen lassen.

"Derzeit laufen Gespräche mit dem Spielebetreiber", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Regierung fürchtet, dass Monsterjäger sich in Gefahr bringen.

Die skurrilsten Pokémon-Go-Vorfälle in NRW FOTO: Laura Ihme

Bereits Ende Juli war ein internes Papier durch die "Süddeutsche Zeitung" bekanntgeworden, in dem es hieß, das Spiel berühre "die Sicherheitsinteressen der Bundeswehr" unmittelbar. Damals hieß es auch, die Bundeswehr sei mit den Entwicklern des Spiels in Kontakt.

Seit Wochen sorgt das Smartphone-Spiel für Furore. An realen Orten können Nutzer Monster sammeln, dabei wird auch die Handykamera benötigt. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen. In Niedersachsen etwa waren drei Zocker auf einen Truppenübungsplatz gelaufen, als dort mit scharfer Munition geschossen wurde.

Hier lesen Sie, was man alles über Pokémon Go wissen muss.

(das/dpa)
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