Games-Kritik: "Die Gilde": Handeln, feilschen und ein bisschen rauben
zuletzt aktualisiert: 06.05.2009 - 15:32Frankfurt/Main (RPO). Jeder große Handelsmann fängt einmal klein an und muss seine Kunst und sein Geschick auf den Marktplätzen der Städte beweisen. Erst dann kann er daran denken, eine Händlergemeinschaft, eine Gilde, aufzubauen. Bei RTL Playtainment ist jetzt eine Umsetzung der beliebten Spielserie "Die Gilde" für Nintendo DS erschienen.
Damit lässt sich fast überall und jederzeit tief in die mittelalterliche Welt einsteigen. Die Wirtschaftsimulation ist für Anfänger und Fans des Spiels gleichermaßen geeignet, gute Lesekenntnisse sind aber Voraussetzung, da man sich doch einige Erklärungen durchlesen und verstehen muss.
"Die Gilde DS" ist stimmungsvoll gestaltet und mit einer Musik unterlegt, die mittelalterliches Flair aufkommen lässt. Für Abwechselung und langen Spielspaß sorgen zwei ganz unterschiedliche Modi und verschiedene Spielziele.
Im Abenteuer-Modus soll der Spieler als zunächst junger Händler den Ruf seiner Familie wiederherstellen und das Ziel seines Vaters erreichen, eine Gilde aufzubauen. An missgünstigen und durchtriebenen Widersachern fehlt es dabei nicht. Trifft er unterwegs andere Händler, gibt es oft drei Möglichkeiten: handeln, grüßen - oder überfallen.
Ganz spannend ist auch der Szenario-Modus, in dem zehn ganz verschiedene Aufgaben zu erfüllen sind. Da muss eine bestimmte Summe in einer vorgegeben Rundenzahl erhandelt oder auch mit Überfällen erbeutet werden.
Eher unterhaltsam geht es im Szenario "Ist der Ruf erst ruiniert ..." zu, wo der gute Ruf möglich schnell ruiniert werden soll.
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