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Onlinespiele-Hersteller
"Farmville"-Macher Zynga kann Verluste bremsen

Farmville: Von Kühen und Gartenzwergen
Farmville: Von Kühen und Gartenzwergen FOTO: Screenshot
San Francisco. "Farmville"-Erfinder Zynga laufen die Nutzer davon - doch die verbliebenen Spieler bringen der Firma mehr Einnahmen als zuvor.

Dem schwächelnden Onlinespiele-Hersteller Zynga laufen weiter die Kunden davon. Die Zahl aktiver Nutzer fiel binnen drei Monaten um 18 Prozent auf 83 Millionen. Vor drei Jahren griffen noch 300 Millionen Spieler regelmäßig zu Zynga-Games.

Der Verlust verringerte sich im zweiten Quartal auf 26,9 Millionen Dollar (24,6 Mio Euro) von 62,5 vor einem Jahr, wie das Unternehmen aus San Francisco nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um mehr als 30 Prozent auf 199,9 Millionen Dollar.

Firmengründer Mark Pincus war im April auf den Chefposten zurückgekehrt, um das vor allem für den einstigen Facebook-Hit "Farmville" bekannte Unternehmen aus der Krise zu führen. Dabei kündigte Zynga auch den Abbau von rund jedem fünften Arbeitsplatz an und stellte diverse Spiele ein.

Das Geschäftswachstum kam zuletzt unter anderem aus Kasino-Spielen, laut Pincus liefen aber auch die Smartphone-Version von "Farmville" und das Wortspiel "Words with Friends" gut. Außerdem schauten sich mehr Spieler Werbung an, um an virtuelle Währung in den Games zu kommen.

(dpa)
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