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John Hanke
Das ist der Erfinder von Pokémon Go

John Hanke – Ex-Google-Mitarbeiter ist der Erfinder von Pokémon Go
John Hanke ist Texaner. FOTO: AP
Düsseldorf. Der Ex-Google-Mitarbeiter John Hanke hat den Spieleklassiker aus den 1990ern wiederbelebt. Pokémon Go verbindet für ihn seine beiden großen Leidenschaften: Computerspiele und Karten. Von Florian Rinke

John Hanke ist kein Name, den man als typisch japanisch bezeichnen würde, was wohl vor allem daran liegt, dass der 49-Jährige kein Japaner ist. Sondern Texaner. Das ist insofern ungewöhnlich, weil die Pokémon in Japan erfunden, auf den Geräten des japanischen Konzerns Nintendo millionenfach gespielt und von der Insel aus weltweit berühmt gemacht wurden.

Doch das war in den 1990er Jahren – als die japanische Unterhaltungselektronik-Industrie mit Nintendo, Sony und Co. noch Maßstäbe setzte, bevor Konkurrenten wie Apple und Google ihnen im Smartphone-Zeitalter den Rang abliefen.

Es ist also vielleicht folgerichtig, dass es nun ausgerechnet Ex-Google-Mitarbeiter Hanke ist, der den Spieleklassiker wiederbelebt. Millionen Menschen haben sich weltweit die App von Hankes Firma Niantic heruntergeladen und laufen nun mit ihrem Smartphone auf der Suche nach den Pokémon durch die Gegend. Hanke hat es geschafft, die reale Welt zum Spielfeld für ein virtuelles Abenteuer zu machen.

Im Spiel verbinden sich die beiden großen Leidenschaften des dreifachen Vaters: Computerspiele und Karten. Nach dem Wirtschaftsstudium hatte Hanke Keyhole mitgegründet, einen Spezialisten für Software, der Landkarten mit Satellitenbildern verknüpft. Das Start-up wurde von Google aufgekauft, wo sich Hanke weiterhin um das Kartenprojekt kümmerte.

Das Programmieren hatte er sich schon als Kind beigebracht, damals bastelte er an Computerspielen - und wollte das wieder tun. Also gründete er innerhalb von Google Niantic Labs, das später als unabhängiges Unternehmen ausgelagert wurde. Er wollte Spiele erfinden, die auf Karten basieren, so wie Pokémon Go. Der Erfolg hat den Manager selbst überrascht und birgt einen Nachteil: Er hat nun so viel zu tun, dass er selbst nicht mehr zum Spielen kommt. Über Level 5 ist Hanke laut "FAS" bei Pokémon Go bislang nicht hinausgekommen.

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Quelle: RP
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