Lieferengpass: Sony kommt bei Playstation 3-Nachfrage nicht nach
zuletzt aktualisiert: 04.12.2006 - 12:09Tokio (RPO). Schwer nachgesucht ist die neue Playstation von Sony. Doch das Unternehmen kann der Nachfrage nach der neuen Spielekonsole nicht annähernd nachkommen, berichten Experten. Das Doppelte hätte verkauft werden können, war aber schlicht und einfach nicht vorhanden.
Wie der "Stern" berichtet, seien sogar Bracheninsider überrascht, wie schlecht es um die Lieferkapazität des japanischen Game-Riesen bestellt sei. "Electronic Arts"-Boss Larry Probst sagte etwa, statt der tatsächlich verkauften 200.000 Kosolen hätten locker 400.000 an die Gamer gebracht werden können. Da der japanische Hersteller mit der Produktion hinter dem Soll hängt, wurde die Markteinführung in Europa auf 2007 verschoben.
Privathandel blüht
Käufer, die ein Gerät ergatterten, verkauften es häufig gleich wieder. Ebay verzeichnete bislang etwa 20.000 Konsolen den Besitzer - für das Doppelte des Ladenpreises, versteht sich.
Neben dem Ärger um die Produktknappheit sind Fans der Konsole auch sauer darüber, dass es für das Gerät nur wenig Spiele gebe, und ältere Games auf der Playstation 3 nicht ohne Probleme liefen.
Konkurrent Nintendo befriedigt Nachfrage
Während Sony sich mit Produktionsengpässen herumschlägt, läuft das Geschäft des Konkurrenten Nintendo angeblich wie geschmiert: Allein in den ersten acht Tagen der Markteinführung von "Wii" wurden 600.000 Konsolen verkauft. 190 Millionen Dollar (Spiele und Zubehör mit eingerechnet) habe das Unternehmen umgesetzt.
Auch Microsoft auf Erfolgskurs
Auch das dritte Konkurrenzprodukt, die "XBox360" des US-Herstellers Microsoft, läuft laut "stern.de" wie geschmiert - Bis Ende 2007 sollen insgesamt zehn Millionen Konsolen verkauft sein.
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