Games-Kritik: (T)Raumschiff Surprise: Miss-Wahl im Weltall
zuletzt aktualisiert: 27.07.2004 - 11:13Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Die Wahl zur Miss Waikiki steht bevor. Aber dann ruft für Käpt’n Kork, Mr. Spuck, Schrotty und die übrige Crew des (T)Raumschiff Surprise die weitaus weniger freudvolle Pflicht: Sie müssen die gute alte Erde vor einem angreifenden "Kampfkeksgeschwader" vom Mars retten.
Wer Michael "Bully" Herbigs neuesten Streich bereits im Kino gesehen hat, wird sich im offiziellen Computerspiel zum Film schnell zurecht finden. Das im klassischen Point&Click-Stil gehaltene Weltraum-Abenteuer orientiert sich eng an der Story des Films, die Kulissen finden sich ebenso wieder wie die Stimmen der drei Hauptakteure: Sowohl Spuck als auch Kork und Schrotty werden von ihren Darstellern Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian gesprochen.
Das hört sich dann über weite Strecken besser an, als es aussieht. Denn die Animation der Figuren ist den Entwicklern von Phenomedia doch recht ruckelig geraten. Dabei sind die Aufgaben, die sie - und mit ihnen der Spieler - an vier Schauplätzen zu lösen haben, keine besonders große Herausforderung. Wer sich schon einmal an einem echten Adventure versucht hat, wird hier mit dem Finden und Gebrauchen von Gegenständen keine Probleme haben.
Aber darauf kommt es letztlich auch gar nicht an. Wichtiger sind der Spaß und die abgedrehten Kommentare, die tatsächlich nicht nur auf der Leinwand funktionieren. Als Dreingabe gibt’s vier Mini-Spiele, die "unterwegs" freigespielt werden müssen, sowie Bildschirmschoner und witzige Sounds für den Dauergebrauch.
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