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Entwicklerkonferenz Build 2015
Datenbrille "HoloLens": Microsoft baut weiter an der Zukunft

Microsoft baut mit Datenbrille "HoloLens" weiter an der Zukunft
Mit HoloLens können Nutzer virtuelle Objekte in den realen Raum projizieren. FOTO: Microsoft
Düsseldorf/San Francisco. Die Zukunft ist jetzt: Auf seiner Entwicklerkonferenz Build hat Microsoft den aktuellen Stand der Entwicklung für seine neue Datenbrille "HoloLens" präsentiert. Damit können Nutzer virtuelle Objekte in den realen Raum projizieren, sie bewegen, verschieben und benutzen.

Die Brille soll dabei an das neue Betriebssystem Windows 10 angedockt sein. Damit sollen Nutzer über alle Geräteklassen hinweg interagieren können – sei es über Tastatur, Touch, Sprache oder eben Hologramme. "Windows Holographic ist für Träumer, Kreative – und Entwickler", sagte HoloLens-Chef Alex Kipman bei der Eröffnungskeynote für die Build 2015 in San Francisco.

Besonders in der Architektur, Archäologie, Medizin oder Chemie könne HoloLens für einen radikalen Paradigmenwechsel sorgen, sagte Kipman. Dreidimensionale Entwürfe ließen sich zum Beispiel im Raum darstellen und gemeinsam bearbeiten. Zu den ersten Partnern gehöre auch die Raumfahrtbehörde Nasa.

HoloLens solle aber künftig Teil des alltäglichen Lebens werden. So zeigte Microsoft bei der Präsentation, wie mit der Datenbrille ein Video an die Wand geworfen oder ein Kalender über den Tisch projiziert werden kann. Auch wenn vieles, was Kipman in San Francisco aus dem Köcher zog, nach reinem Science-Fiction aussah, erntete Microsoft mit seiner Vorstellung großen Respekt unter Branchenbeobachtern.

Die Präsentation des aktuellen Stands des Projekts "HoloLens" und der anderen Neuerungen von Microsoft lässt sich auf der Website des Unternehmens nach schauen.

So sieht das neue Windows 10 aus FOTO: Microsoft
(RPO, HeBu, mit dpa)
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