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Cybercrime
Betrüger verschicken gefälschte Ebay-Inkasso-Mails

Chronologie erfolgreicher Hackerangriffe
Chronologie erfolgreicher Hackerangriffe FOTO: RPO
Berlin. Mit gefälschten Inkasso-Mails im Namen von Ebay versuchen Betrüger derzeit, Schadsoftware auf Rechner zu schleusen.

Die Nachrichten seien optisch schlicht, nahezu fehlerfrei verfasst und enthielten insbesondere den kompletten Namen sowie die vollständige Anschrift inklusive Telefonnummer des Angeschriebenen, berichtet das Fachportal "Heise Security".

Diese Kombination mache die Mails besonders glaubwürdig und damit auch gefährlich. Es sei davon auszugehen, dass die Daten von einem Hackerangriff auf Ebay vor zwei Jahren stammen, bei dem 145 Millionen Datensätze von Kunden aus aller Welt kopiert worden waren.

Die Nachricht soll dazu verleiten, einen Dateianhang anzuklicken, um eine angebliche Kostenaufstellung einsehen zu können. Empfänger sollten sich aber weder vom ersten Schrecken noch durch die korrekte persönliche Anrede irritieren lassen und die Mail in den Spamordner verschieben oder löschen.

Zuvor ist es den Experten zufolge noch sinnvoll, dem Unternehmen die Mail per Weiterleitung an spoof@ebay.de zu melden. Auf seiner Webseite gibt Ebay zudem viele Tipps rund um E-Mail- und Webseiten-Fälschungen.

Tipps zu gefälschten E-Mails und Webseiten von Ebay

(felt/dpa)
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