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Lieferdienst
Amazon liefert in den USA testweise Restaurant-Essen aus

Amazon testet in Seattle einen Restaurant-Lieferdienst ähnlich Foodora
Leere Teller soll es mit Amazon bald nicht mehr geben. FOTO: Shutterstock/ Evgeny Atamanenko
San Francisco. Das Online-Kaufhaus Amazon erschließt weiter neue Märkte und will nun in den USA testen, Gerichte von Restaurants auszuliefern. In Seattle startet Amazon dazu einen Probelauf. Doch das Unternehmen ist nicht alleine mit der Idee.

Amazon steigt in den hart umkämpften Markt für Essenslieferungen ein. Kunden des zahlungspflichtigen Prime-Angebots könnten künftig Gerichte von etwa einem Dutzend Restaurants aus der Region um Seattle online bestellen, kündigte der Online-Händler am Dienstag an.

Prime-Kunden zahlen keine Liefergebühren

Im Gegensatz zu Wettbewerbern wie GrubHub aber auch dem Fahrdienst-Vermittler Uber, der in einigen Städten auch Essen ausliefert, wird Amazon seine eigene Flotte an Autos und Fahrern nutzen. Für Prime-Kunden, die jährlich 99 Dollar für die Mitgliedschaft zahlen, fallen keine weitere Gebühren für die Lieferung an. In Deutschland kostet eine Prime-Mitgliedschaft jährlich 49 Euro.

Hochbetrieb im Weihnachtsgeschäft bei Amazon FOTO: nn

"Wir werden viel von unserem Start in Seattle lernen", sagte der Chef von Amazon Restaurants, Gus Lopez. Bisher hat Amazon nicht mitgeteilt, ob und wann eine Ausweitung des Angebots geplant ist. In Seattle befindet sich das Hauptquartier von Amazon.

Amazon ist nicht das erste Unternehmen mit der Idee

Sollte Amazon mit dem Angebot irgendwann nach Deutschland kommen, wird es hier jedoch bereits auf Konkurrenzangebote. Abseits klassischer Lieferdienste wie Pizza.de, Lieferheld oder Lieferando macht hier momentan vor allem das Startup Foodora von sich Hören.

Foodora liefert, ähnlich wie das geplante Angebot von Amazon in Seattle, hochwertige Mahlzeiten von Restaurants aus, seit Mai nun auch in Düsseldorf, Köln und Hamburg, neben Berlin, München und Frankfurt. Ausgeliefert werden die Gerichte größtenteils mit dem Fahrrad, berichtet das Branchenmagazin Gründerszene. 260 Restaurants kooperieren bereits mit dem Startup.

Kolumne: Ulrike Langer berichtet von der US-Westküste FOTO: RP
(RPO, HeBu, mit REU)
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