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Ashley-Madison-Leak
Identity Check verrät, ob Sie Hacking-Opfer sind

Ashley-Madison-Leak: Identity Check verrät, ob Sie Hacking-Opfer sind
FOTO: HPI/K. Herschelmann
Potsdam. Im August veröffentlichte die Hackergruppe Impact Team über 32 Millionen Nutzerdaten des Seitensprung-Portals Ashley Madison im Netz. Rund 300.000 der gestohlenen E-Mail-Daten stammen aus Deutschland. Mit dem Leak Identity Check können Internetuser jetzt überprüfen, ob auch ihre Daten betroffen sind.

Wissenschaftler des Hasso-Plattner-Instituts in Potsdam entwickelten den seit 2014 aktiven Dienst. Die mit dem Ashley-Madison-Leak entwendeten und veröffentlichten Daten wurden in den Leak Identity Check integriert. Fast 216 Millionen Datensätze werden bei Eingabe einer E-Mail-Adresse abgefragt und überprüft. Ob er betroffen ist, erfährt der Nutzer per Mail.

Details zu den betroffenen Daten werden allerdings nicht offenbart. "Wenn Ihre Daten bereits in einem Leak auftauchen, ist es möglich, dass ein Angreifer auch schon Zugriff auf Ihren E-Mail-Account hat und die Antwort-E-Mail mitlesen kann", begründet HPI-Direktor Christoph Meinel den behutsamen Umgang mit den Daten. Ein Missbrauch der Daten sei damit ausgeschlossen.

 

 

 

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