Youtube und Michael Jackson: Dafür interessieren sich Teenies im Internet
zuletzt aktualisiert: 01.01.2010 - 15:04München (RPO). Kinder und Teenager interessieren sich im Internet vor allem für soziale Netzwerke, Videos sowie aktuelle Film- und Musikstars. So finden Miley Cyrus, Taylor Swift und auch Michael Jackson ganz weit oben auf der Liste der meistgesuchten Begriffe. Auch die Twilight-Vampire sind mehrfach vertreten.
Stars sind jedoch nicht so beliebt wie Videos und soziale Netzwerke. An der Spitze der Top 100 stehen demnach weder Miley Cyrus noch "Jacob" Taylor Lautner oder "Edward" Robert Pattinson aus Twilight, sondern Youtube, Google und Facebook. Bestplatzierter Popstar in der Liste ist Michael Jackson vor Taylor Swift. Das zeigt der "Norton Report Top 100 Kids - Online Searches 2009" von Symantec.
Aber auch die Stichworte "Sex" und "Porno" stehen mit den Plätzen vier und fünf ganz oben auf der Liste - und sogar die Jüngsten suchen auffällig häufig nach entsprechenden Inhalten, melde3t ads Unternehmen.
"Team Jacob" beliebter
Beim Kino-Hit Twilight schlägt "Team Jacob" (so der Name der Fancommunity im Netz) "Team Edward" deutlich. Schauspieler Taylor Lautner kommt immerhin auf Platz 80, während Robert Pattison ("Team Edward") es erst gar nicht in die Liste schaffte.
Bei Jungen und Mädchen gibt es wenige Unterschiede in der Top Ten. Ausnahme: Die Mädchen listeten Taylor Swift und den Hannah Montana-Hit "Party in the USA", während die Jungen Wikipedia und Ebay in ihre Top-Ten hievten. Allgemein suchten 42 Prozent der Mädchen bevorzugt nach Musikinhalten - bei den Jungen waren es nur 22 Prozent.
Musik interessiert alle
Auf der anderen Seite waren Games ein Top-Thema für 13 Prozent der Jungen, aber nur sieben Prozent der Mädchen. Auch im Vergleich der einzelnen Altersgruppen ist die Top-Ten nahezu deckungsgleich. Bewertet nach allgemeinen Kategorien zeigt sich, dass die Suche nach Musik mit steigendem Alter wichtiger wird, während die Attraktivität von Spielen deutlich nachlässt. Bei allen Altersgruppen (bis 18 Jahre) belegen Musik, TV/Movies und Social Networks die ersten drei Plätze.
Die Vorlieben der Kinder und Teens sind eindeutig - leider bergen sie aber auch bestimmte Risiken. So sind Soziale Netzwerke bei Online-Kriminellen beliebte Ressourcen für private Daten aller Art, die sich auf vielfältige Weise missbrauchen lassen. Ähnliches gilt für Prominente: Das Interesse an Stars bevorzugt von Spammern und Phishern missbraucht, um ihre Opfer mittel Links auf verseuchte Webseiten zu lenken, warnt Symantec.
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