Google ist weit mehr als eine Suchmaschine mit ein paar netten Extras. Mittlerweile hat sich das Unternehmen aus Kalifornien ein regelrechtes Software-Imperium aufgebaut.
Die Google-Startseite. Sie hat sich in den vergangenen Jahren kaum verändert. Ihr spartanisches Layout sorgte für den Erfolg. Doch Google ist weit mehr als diese Seite.
Seit 2006 zählt es zu den bekanntesten Google-Tools: Google Earth.
Den prominentesten Zukauf tätigte Google ebenfalls im Jahr 2006: Das Video-Portal YouTube wurde damals dem Konzern einverleibt.
Der webbasierte Gegenspieler zu Word und Excel: Google Docs, auf Deutsch "Text & Tabellen". Wer bei Google angemeldet ist, kann all diese Dienste kostenlos nutzen.
Mit Google Talk telefoniert der User am PC - und verschickt Instant Messages.
Googles Mailprogramm hat die Beta-Phase mittlerweile verlassen und ist in Sachen Speicherplatz und Suchfunktion unschlagbar.
Google Wave soll mit einer Mischung aus Chat, Wiki und Messaging die Kommunikation revolutionieren; die Waves sollen einmal die E-Mail ablösen.
In Europa noch fast unbekannt: Auch Google hat ein Social Network im Stil von meinVZ oder Facebook. Es heißt Orkut und ist vor allem in den Schwellenländern Brasilien und Indien populär.
Bietet jedem Nutzer die Möglichkeit zum eigenen Internet-Tagebuch: Googles Weblog-Portal "Blogger".
Er nimmt seit diesem Jahr den Kampf mit dem Internet Explorer und Mozilla Firefox auf: der Browser Google Chrome. Er besticht durch seine Schnelligkeit. Nachteil: Noch nicht alle Internetseiten sind für diesen neuen Browser optimiert.
Für Mobiltelefone entwickelte Google das Open Source-Betriebssystem Android. Es zeigt Überschneidungen mit ChromeOS, soll aber auf das Handy beschränkt bleiben.
iGoogle bietet wie Konkurrent Pageflakes jedem Internet-Nutzer die Möglichkeit, eine persönliche Startseite zu basteln - ganz nach eigenen Wünschen. Die kann das Wetter vor Ort enthalten, das bevorzugte Nachrichtenportal, ein Fenster mit Neuigkeiten aus mein VZ und vieles mehr.
Auch eigene Bilder lassen sich per Online-Anwendung von Google verwalten - und sogar bearbeiten.
In der Menüleiste integriert: Die Google-Toolbar verlinkt zu den verschiedenen Anwendungen und übersetzt auch direkt Webseiten.
Anfang 2010 brachte Google sein Handy "Nexus One" auf den Markt.