Keine Gebühren für Privatverkäufer: Das ist das neue Ebay
zuletzt aktualisiert: 11.02.2008 - 18:12Berlin (RPO). Das Internet-Auktionshaus Ebay hat weitreichende Veränderungen seines Systems angekündigt. So sollen in Deutschland beispielsweise die Angebotsgebühren für private Verkäufer abgeschafft werden. Zudem wird das Bewertungssystem grundlegend geändert. Das teilte der Konzern am Montag auf einer Pressekonferenz mit.
Bislang musste für Auktionen (Startpreis ein Euro) mit Bild des Verkaufsartikels 49 Cent gezahlt werden. Der Vorsitzende der Geschäftsführung von Ebay in Deutschland, Stefan Groß-Selbeck, sagte am Montag in Berlin, der Online-Marktplatz wolle mit einer neuer Gebührenstruktur, einem einfacheren Suchsystem und mehr Sicherheit noch stärker auf die Bedürfnisse seiner Kunden eingehen.
In Deutschland hat Ebay nach Angaben von Groß-Selbeck inzwischen 24 Millionen regelmäßige Nutzer. Sie finden mehr als neun Millionen Angebote auf der deutschen Internet-Seite des Konzerns. Jeden Monat kommen mehr als 100.000 neue Verkäufer hinzu.
Rabatt mit neuer Kreditkarte
Auktions-Geschäftsführer Patrick Boos erklärte, die Einstellgebühr betrage künftig null Cent in allen Kategorien. Die Provision, über die sich eBay finanziert, werden von bisher 2 bis 5 Prozent auf künftig 2 bis 8 Prozent geändert. Auch gebe es "erstmals Rabatte für unseren besten Verkäufer", sagte Boos.
Der Geschäftsführer für Marketing and Sales, Harald Eisenächer, erklärte, erstmals räume das Unternehmen den Käufern über ein Bonusprogramm einen Nachlass von maximal zwei Prozent ein. Voraussetzung ist aber die Nutzung einer neuer Kreditkarte, die eBay zusammen mit der Commerzbank herausgibt.
Wir haben Ihnen die wichtigsten Änderungen des neuen Ebay-Systems zusammengestellt.
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