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Steve Wozniak zieht Konsequenz aus Datenskandal
Apple-Mitgründer schließt aus Protest Facebook-Konto

Datenskandal: Apple-Mitgründer schließt sein Facebook-Konto
Das soziale Netzwerk Facebook ist in einen Datenskandal verstrickt. (Symbolbild) FOTO: rtr, DR/AND/yh
San Francisco. Das soziale Netzwerk Facebook hat Daten seiner Nutzer an Cambridge Analytica weitergegeben und steht heftig in der Kritik: Apple-Mitgründer Steve Wozniak hat persönliche Konsequenzen daraus gezogen. 

Vor dem Hintergrund des laufenden Datenskandals bei Facebook schließt Apple-Mitgründer Steve Wozniak sein Konto bei dem Netzwerk. Facebook verdiene viel Werbegeld auf der Grundlage von Daten, die von Nutzern bereitgestellt werden, schrieb Wozniak in einer E-Mail an die Zeitung "USA Today".

Die "Profite basieren alle auf der Information der Nutzer, aber die Nutzer bekommen nichts von den Profiten zurück", kritisierte er. Wozniak schrieb, er würde lieber für Facebook zahlen. "Apple verdient Geld mit guten Produkten, nicht mit Ihnen."

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagt am Dienstag und Mittwoch vor Mitgliedern des US-Kongresses zum laufenden Datenskandal in seiner Firma aus. Das Unternehmen steckt im Zusammenhang mit der Privatsphäre von Nutzern in der schlimmsten Krise seit der Gründung des Netzwerks 2004.

Es gibt Vorwürfe, eine mit dem Wahlkampf von US-Präsident Donald Trump verbundene Firma könnte auf unlautere Weise erhaltene Daten benutzt haben, um Wahlen zu beeinflussen. Facebook hat technische Veränderungen angekündigt, um Datenschutzbedenken Rechnung zu tragen.

(togr/ap)
 
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