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Wer ist besser: die neue Internet-Suchmaschine „Cuil“ oder die etablierten, „Google“ und „Yahoo“? Wir haben den Vergleich...
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Aussehen
„Google“ und
„Yahoo“ präsentieren sich recht ähnlich: Beide haben einen völlig weißen Hintergrund.
„Cuil“ zeigt die Suchergebnisse auch vor einem weißen Hintergrund, die Seite wirkt durch die schwarzen Balken oben und unten dunkler.
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Durchsuchte Seiten
„Google“ und
„Yahoo“ verzichten auf eine Veröffentlichung der Anzahl der durchsuchten Websites auf ihrer Startseite.
„Cuil“ gibt die Höhe bereitwillig preis: Zurzeit werden mehr als 121 Milliarden Seiten durchsucht, genauer: 121.617.892.992.
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Anordnung der Suchergebnisse
„Google“ und
„Yahoo“ zeigen pro Seite bis zu zehn Treffer untereinander an, Anzeigen werden rechts, manchmal auch farblich unterlegt und damit optisch getrennt platziert.
„Cuil“zeigt bis zu elf Treffer pro Seite an – wahlweise in zwei oder drei Spalten nebeneinander. Die Anordnung ist lockerer, unangenehm fallen die versprungenen Zeilen auf.
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Bilder
„Google“ und
„Yahoo“ nutzen lediglich Text, um die gefundenen Seiten zu präsentieren.
Suchergebnisse bei
„Cuil“ beinhalten darüber hinaus auch Bilder der jeweiligen Website. Die Erkennung der Firmenlogos klappt nicht immer – beispielsweise taucht unter „Bayer CropScience“ auch das Logo des Unternehmens BASF auf.
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Trefferzahl
Am Beispiel von Suchbegriffen wie „Düsseldorf“ und „Mönchengladbach“ zeigt sich, dass
„Yahoo“ für sich die größte Trefferanzahl verbuchen kann (146 Millionen beziehungsweise 28 Millionen Treffer), gefolgt von
„Google“.
„Cuil“ bildet mit etwa 39 Millionen Treffer für Düsseldorf und fünf Millionen für Mönchengladbach das Schlusslicht.
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Sprache
„Google“ und
„Yahoo“ bieten Masken für eine erweiterte Suche und für eine Änderung der Einstellungen an, hier kann unter anderem die gewünschte Sprache ausgewählt werden, in der die Ergebnisse angezeigt werden sollen.
Bei
„Cuil“ sind die Treffer auf der ersten Seite oft auf Englisch, Spracheinstellungen sind nicht möglich.
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Suchhilfen
„Google“ und
„Yahoo“ bieten bei Schreibfehlern im Suchbegriff Verbesserungsvorschläge an,
„Cuil“ sucht nach dem falsch eingegebenen Begriff.
Dafür präsentiert
„Cuil“ mehrdeutige Begriffe übersichtlicher, da es die verschiedenen Bedeutungen für den Suchenden bereits vorsortiert hat. Registerkarten trennen die Bedeutungen voneinander. Rechts bietet der dunkelgraue Kasten „Explore by category“ Suchergebnisse zu verwandten Themen an.
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Fazit: „Cuils“Ansatz, dem Nutzer die Suchergebnisse inhaltlich vorsortiert zu präsentieren hebt
„Cuil“ von
„Google“ und
„Yahoo“ ab.
Umständlich und nachteilig für den deutschen Nutzer: Die angezeigten Treffer auf den ersten Seiten von
„Cuil“ sind meist auf Englisch. Auch die Trennung der Bedeutung deutscher Worte bereitet
„Cuil“ Schwierigkeiten. Sucht man etwa nach Einträgen zum „Hahn“ in der Bedeutung Tier, wird man bei
„Cuil“ kaum fündig.