Eilmeldung
Deutscher Schlagersänger: Gunter Gabriel ist tot
Infostrecke

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Wer sich bei Streaming-Diensten oder digitalen Spartensendern umschaut, erkennt, wie groß das TV-Universum mittlerweile ist. Hier eine kleine Auswahl an Serien.

Hier finden Sie eine Liste weiterer Serien 2017 bei Amazon Prime und Netflix

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Kevin Bacon als Objekt der Begierde in Amazons "I Love Dick"
Kevin Bacon gibt einen Kunstguru in Cowboy-Stiefeln: In "I Love Dick" ziehen Chris und ihr Mann Sylvere in die Künstleroase Marfa in der texanischen Wüste, damit er endlich sein Buch beenden kann. Dann aber verliebt sich Chris (Kathryn Hahn) in den mysteriösen, etwas machohaft wirkenden Dick (Kevin Bacon) - und sie beginnt, ihm Briefe mit ihren sexuellen Fantasien zu schreiben. Die Serie basiert auf dem erfolgreichen, gleichnamigen Roman von Chris Kraus, in dem sie teilweise eigene Erlebnisse verarbeitete.

Regie führte nun Jill Soloway, die sich bereits mit der vielfach preisgekrönten Serie "Transparent" einen Namen machte. Die erste Staffel mit acht Folgen ist (ab 9. Juni) bei Amazon in der englischen Originalversion und der deutschen Synchronfassung verfügbar.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

"Bloodline" geht mit Sissy Spacek in die dritte Staffel
Es war eine düstere Familiengeschichte, die die Serie "Bloodline" da ab 2015 erzählte: Die Rayburns betreiben auf einer der Key Islands in Florida ein hübsches Hotel - doch dann werden sie von Geheimnissen ihrer Vergangenheit eingeholt. Die Eltern (Sissy Spacek und Sam Shepard) scheinen ähnlich viel zu verbergen zu haben wie ihre Kinder (darunter Kyle Chandler). Vor der traumhaften Kulisse der Keys bekommen Lügen und Intrigen, Anfeindungen und offene Drohungen schnell eine gefährliche Dynamik. Die Netflix-Serie wurde mehrfach ausgezeichnet und ging Ende Mai in die dritte Staffel. Allerdings wird es wohl auch die letzte sein: Die Produktionskosten auf den Keys seien einfach zu hoch, hieß es.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Neue Thrillerserie mit Laura Linney und Jason Bateman
Die Byrdes scheinen eine ziemlich normale Familie zu sein. Die Eltern (Laura Linney und Jason Bateman) leben mit ihren Kindern im Ozark-Plateau im US-Bundesstaat Missouri. Vater Marty aber arbeitet nicht nur als Finanzberater, sondern wäscht für eines der größten mexikanischen Drogenkartelle auch Geld - da dauert es nicht lange, bis einiges richtig schief läuft und die Familie mitten in die Welt des Drogenhandels geschleudert wird. Hauptdarsteller Bateman ("Arrested Development", "Kill the Boss") ist bei dieser Serie auch als Produzent und Regisseur involviert. "OZARK", so der Titel der Serie, ist ab Mitte Juli bei Netflix verfügbar.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Fünfte Staffel von "Orange is the New Black" startet
Ziemlich genau ein Jahr ist es jetzt her, dass die vierte Staffel von "Orange Is the New Black" online ging. Nun hat das Warten ein Ende: Netflix veröffentlichte die nächsten 13 Folgen der fünften Staffel am 9. Juni. Dieses Mal wird nach Angaben des Streamingdienstes (fast) in Echtzeit von den Geschehnissen erzählt, die sich in einem Zeitraum von drei Tagen im Gefängnis von Litchfield zutragen. Die weiblichen Häftlinge haben scheinbar die Nase voll von den Bedingungen und fordern von der Gefängnisleitung einiges ein. Und auch mit diesen Folgen soll es noch nicht vorbei sein: Der Streamingdienst kündigte bereits an, dass es bis 2019 noch eine sechste und eine siebte Staffel von "OITNB" geben soll.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Netflix produziert Jim-Henson-Prequel
"Der dunkle Kristall" war 1982 der erste Film, der komplett und ausschließlich mit Puppen gedreht wurde - vom Muppet-Erfinder Jim Henson und dem Puppenspieler Frank Oz. Nun hat sich Netflix eine Serie gesichert, die vor den Ereignissen dieses Klassikers spielt: Inhaltlich sollen die zehn Folgen in den Jahren vor "Der dunkle Kristall" angesiedelt sein, hieß es. Weitere Details wurden aber zunächst nicht bekannt. Gedreht wird den Angaben zufolge in Großbritannien. Dabei sei auch Puppentricklegende Brian Ford beteiligt, der schon an den Designs zum Film mitarbeitete.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

"GLOW" über weibliche Wrestlerinnen
Als Actionheld wurde Sylvester Stallone weltberühmt. Dass aber auch seine Mutter Jacqueline vor der Kamera stand, ist eher unbekannt: Sie war in den 1980er Jahren bei der Wrestling-TV-Sendung "GLOW" zu sehen. Nun bringt Netflix eine Serie heraus, die von eben dieser Show erzählt. "GLOW" steht für "Gorgeous Ladies of Wrestling" und handelt von weiblichen Wrestlern. Die erste Staffel von "GLOW" umfasst zehn Episoden und wird am 23.6. bei Netflix erscheinen.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Neue Staffel von "Arrested Development" angekündigt
Es ist wohl eine der bizarrsten Serienfamilien der vergangenen Jahre: In "Arrested Development" stand ab 2003 Familie Bluth im Mittelpunkt - die einst sehr reich war, dann aber alles verlor. Sohn Michael Bluth (in dieser Rolle feierte Jason Bateman seinen Durchbruch) war dabei noch der Normalste - im Gegensatz zu seinem exzentrischen Bruder GOB (Will Arnett) oder seinem inhaftierten, kriminellen Vater (Jeffrey Tambor). Bei Fans hatte die im pseudo-dokumentarischen, stets schräg-übderdrehten Stil gedrehte Serie Kultstatus, wurde dann aber auch trotz zahleicher Emmys nach drei Staffeln vom Sender Fox eingestellt. Netflix ließ sie dann nach mehrjähriger Pause 2013 wiederbeleben - und kündigte nun auch eine fünfte Staffel mit der kompletten früheren Besetzung an. So sollen erneut Bateman, Tambor, Arnett und weitere Stars wie Michael Cera und Portia de Rossi mit dabei sei. Die Premiere wurde für 2018 angesetzt.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Hans-Christian Schmids "Das Verschwinden"
Im Mittelpunkt der Miniserie "Das Verschwinden" steht die Mutter Michelle (gespielt von Julia Jentsch), deren 20-jährige Tochter Janine unter mysteriösen Umständen verschwunden ist. Michelle stellt selbst Nachforschungen an und landet in Forstenau, einer kleinen Stadt nahe der tschechischen Grenze. Der achtteilige Serienthriller verzichtet laut Pressemitteilung "auf die ausgelutschte Ermittlerperspektive und konzentriert sich auf eine starke Frau". In weiteren Rollen sind Johanna Ingelfinger, Elisa Schlott, Martin Feifel und Michael Grimm zu sehen. Gedreht wurde in Bayern, Tschechien und Berlin. Regisseur Hans-Christian Schmid (51) wurde mit Kinodramen wie "Crazy", "Lichter" und "Requiem" bekannt und mehrfach ausgezeichnet. Nach der Premiere am 26.6. beim Filmfest in München soll die Serie Ende des Jahres im TV (ARD) zu sehen sein. Ein genauer Sendetermin ist bisher nicht bekannt.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Netflix produziert zweite deutsche Originalserie
Regisseur Christian Alvart, der unter anderem "Tschiller: Off Duty" mit Til Schweiger drehte, wird eine deutsche Original-Netflix-Serie inszenieren. Im Mittelpunkt von "Dogs of Berlin" stehen zwei Polizisten, die in der Berliner Unterwelt ermitteln. Dabei soll es um Drogenclans, Wettmafia und Neonazi-Terrorgruppen gehen. Das ungleiche Duo - ein Polizist aus dem Osten der Stadt und sein deutsch-türkischer Kollege - geraten laut dem Streaminganbieter in ein "Spannungsfeld aus Politik, Verbrechen und persönlichen Fehden". Die Serie wird zehn Folgen haben und im nächsten Jahr Premiere feiern. Christian Alvart, 42, schrieb das Drehbuch und wird auch die Regie übernehmen. Nach «Dark» von Baran bo Odar ist «Dogs of Berlin» die zweite Serie, dieNetflix in Deutschland produziert.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Naomi Watts in Thriller-Serie "Gypsy"
Die britische Schauspielerin Naomi Watts (48) wird schon bald in einer neuen Thriller-Serie zu sehen sein: "Gypsy" soll Ende Juni bei Netflix starten. Watts ("King Kong") spielt den Angaben zufolge eine Therapeutin, die sich immer mehr auf intime und verbotene Beziehungen mit Menschen aus dem Umfeld ihrer Patienten einlässt. In der zehnteiligen Serie wirken auch Billy Crudup (48, "Spotlight") und Sophie Cookson (26, "Kingsman: The Secret Service") mit.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Fantasy- und Videospiel-Saga "The Witcher" wird zu Netflix-Serie
"The Witcher" hat als Fantasy-Saga und als Videospielreihe große Erfolge gefeiert, nun soll es als Serie auf die Bildschirme kommen. Netflix macht aus dem Werk des polnischen Autors Andrzej Sapkowski eine englischsprachige Reihe. Der Schriftsteller werde als Kreativberater an dem Projekt beteiligt, teilte die polnische Filmproduktionsfirma Platige Image mit. Produzenten seien Sean Daniel und Jason Brown, die schon bei Kino-Blockbustern wie "Die Mumie" und "Ben Hur" zusammengearbeitet haben. Im Mittelpunkt von "The Witcher" steht der Hexenmeister Geralt von Riva, der als Monsterjäger zahlreiche Abenteuer bestehen muss. Neben den Büchern und den Videospielen gibt es bereits einen Kinofilm sowie eine Serie über den Hexer, die im polnischen Fernsehen lief.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Zweite Staffel der Comedy-Serie "Master of None" am Start
Mit seiner Rolle in der Serie "Parks and Recreation" wurde der US-Komiker Aziz Ansari (34) an der Seite von Amy Poehler und Chris Pratt auch international bekannt. 2015 bekam er dann seine eigene Serie bei Netflix. In "Master of None" schaut Ansari (34) auf das Leben des Schauspielers Dev in New York - eine wunderbare Mischung aus Komik, Tragik und intelligenten Beobachtungen zur Gefühlswelt der Generation unter 40. Die Idee hierzu stammt von Ansari, der selbst auch die Hauptrolle übernahm. Nach euphorischen Kritiken und einem Golden Globe gibt es nun (ab Freitag/12.Mai) die zweite Staffel mit 20, je halbstündigen Folgen.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Marco Polo

Worum geht es?

Wie der Name schon sagt, folgt die Serie dem Händler und Entdecker (Lorenzo Richelmy) ins Reich von Kublai Khan (Benedict Wong). Der junge Polo trifft in Ostasien auf eine für ihn fremde Welt mit ihren eigenen Regeln. Er findet sich am Hofe des Khan zudem schnell in einem Gespinst von Intrigen, Eifersüchteleien und Kriegen wieder. Als Außenseiter versucht er nur, dort zu überleben. Dabei gewinnt er aber mit der Zeit an Einfluss, was sein Leben am Hof nicht ungefährlicher macht.

Was ist das Besondere?

Nach dem Erfolg von "Game of Thrones" wollte der Streaming-Dienst Netflix seine eigene Serie im Mittelalter-Setting. Das Ergebnis ist „Marco Polo“ – und man sieht ihr das hohe Budget von 90 Millionen Dollar an jeder Ecke an. Das Reich der Mongolen und China sind prachtvoll und opulent in Szene gesetzt. Die ersten vier Folgen haben zwar ihre Längen, bis Marco Polo und mit ihm der Zuschauer das sensible Machtgefüge halbwegs durchschaut. Danach nimmt die Serie deutlich an Fahrt auf und wird von Folge zu Folge spannender, bedient aber ab und an auch Asien-Klischees. Dennoch ist es faszinierend, Marco Polo zu folgen.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Netflix gibt es zwei Staffeln.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

House of Cards

Worum geht es?

Um Frank Underwood. Der von Kevin Spacey verkörperte Politiker will mit aller Macht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden. Selbst über Leichen geht er dabei.  

Was ist das Besondere?

Selten war der Protagonist so radikal wie in dieser Serie. Walter White (Breaking Bad) konnte vielleicht diesbezüglich mithalten, allerdings erlebt der Zuschauer die Entwicklung dieses Anti-Helden hautnah mit und entwickelt Empathie. Bei Underwood wird dafür immer wieder die vierte Wand durchbrochen, heißt: Er spricht mit den Zuschauern, teilt ihnen seine Gedanken mit. Ein cleverer Trick, um Sympathien zu gewinnen. Diese Serie lebt zwar von Underwood – einen grandiosen Einblick in die düstersten Ecken der Politik gibt sie aber auch.

Wo kann man es sehen?

Die Serie gibt es bei Netflix und bei Sky.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Orange is the new Black

Worum geht es?

Piper Chapmann (Taylor Schilling) hat es geschafft. Sie ist eine erfolgreiche Managerin und verlobt. Es kann nichts mehr schief gehen – wenn da nicht der Koffer mit Drogengeld wäre, den die bisexuelle Piper vor zehn Jahren für ihre damalige Geliebte Alex geschmuggelt hat. Wegen Geldwäsche wird sie zu 15 Monaten Haft in einem Frauengefängnis verurteilt. Zwischen den Mithäftlingen aus allen möglichen sozialen Schichten muss sie sich zurechtfinden.

Was ist das Besondere?

Die Serie schafft den Spagat zwischen Drama, Charakterstudie und schwarzhumoriger Comedy. Fast schon typisch für Netflix ließ man den Machern recht freie Hand. Das Ergebnis ist ein Blick in die Gefängniswelt und die bisweilen tragischen Schicksale – ohne Scheuklappen oder Political Correctness. Mittlerweile gibt es bei Netflix die dritte Staffel, in der die Hauptfigur Piper Chapmann aber etwas in den Hintergrund rückt: Zu interessant sind die Geschichten rund um die anderen Charaktere.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Netflix gibt es alle Staffeln.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Game of Thrones

Worum geht es?

Das würde den Rahmen sprengen. Kurz gefasst geht es um die Vorherrschaft in der fiktiven Welt Westeros. Dafür wird reichlich betrogen, gelogen, ermordet und gekämpft – die beliebten Bücher zu der Serie dienen als Vorlage. Im Fantasy-Genre ist die Show beheimatet, allerdings wird mit diesen Elementen eher behutsam umgegangen. 

Was ist das Besondere?

Überraschende Plot-Twists dienen als Highlights der epischen Serie. Keine Figur, sei sie noch so prominent in der Show vertreten, ist sicher vor dem Serientod. Zudem punktet "Game of Thrones" mit mehrdimensionalen Charakteren und opulenten Schlachten, die man sonst nur vom Kino gewöhnt ist. 

Wo kann man es sehen?

Bei Sky werden alle Staffeln angeboten.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Transparent

Worum geht es?

Mort Pfeffermann (Jeffrey Tambor) ist Professor für Politikwissenschaften, geschieden und hat drei erwachsene Kinder. Es klingt wie das typische moderne Leben eines Mannes der oberen Mittelklasse. Mort fragt sich aber, ob er wirklich zufrieden und sein Leben nicht mehr als nur ein fauler Kompromiss ist – und warum er niemals den Mut hatte, der Mensch zu sein, der er sein wollte: eine Frau. Er outet sich als transsexuell, will den Schritt zum anderen Geschlecht gehen und nicht mehr als Mort, sondern als Maura Pfeffermann leben. Das bringt das Leben der ganzen Familie durcheinander.

Was ist das Besondere?

Die Serie hat ihre komischen Momente, sie ist aber sehr viel mehr als Comedy. Die Figuren wirken echt, und die Entscheidung des Familienpatriarchen zwingt alle dazu, ihr Leben zu überdenken. Dieser schwierige Selbstfindungsprozess mehrerer Charaktere ist berührend und zieht einen in ihren Bann. Am Ende ist es ein Plädoyer für Toleranz und das Recht des Einzelnen gegen jeden Erwartungsdruck, mit seinem Leben anzufangen, was immer er möchte.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Amazon Instant Video.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Breaking Bad

Worum geht es?

Walter White ist ein unscheinbarer Chemielehrer, der nach seiner Krebserkrankung den Entschluss fasst, Crystal Meth herzustellen. Damit will er seine Behandlung finanzieren. Das alles funktioniert gut, allerdings verpasst er den Absprung aus dem kriminellen Metier.

Was ist das Besondere?

Fünf Staffeln Hochspannung. Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen. Die Serie hat im Grunde genommen keine Längen, außerdem ist es schlichtweg erstaunlich, dass die Macher es schaffen, einen Anti-Helden in Reinform still und leise zu installieren. 

Wo kann man es sehen?

Bei einigen Anbietern läuft "Breaking Bad": Netflix, Sky oder auch Maxdome zeigen die Serie.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Vikings

Worum geht es?

Die Wikinger-Saga rund um die legendäre Gestalt Ragnar Lodbrok (Travis Fimmel) ist bei Amazon Instant Video bereits in die dritte Staffel gegangen. Ragnar wer? Lodbrok ist für die nordische Welt das, was König Artus für die Briten ist, und macht Anfang des 9. Jahrhunderts aus den Wikingern jene furchterregende Gewalt, die zu den Raubzügen aufbricht. Der arme Landwirt Ragnar träumt davon, Großes für sein Volk zu vollbringen. Er segelt mit zunächst wenigen Gefährten gegen alle Widerstände los und überfällt Britannien, später auch Frankreich. Ragnar macht zwar reiche Beute, aber er findet sich schnell im Intrigenspiel der verschieden Fürsten und Könige wieder – und im Kulturkampf zwischen nordischen Göttern und dem Christentum.

Was ist das Besondere?

Wenn aus dem Morgennebel der Kopf eines Drachenschiffs gleitet, begleitet vom Schlagen der Äxte gegen die Schilde, weiß man, warum man die Nordmänner für Boten der Hölle hielt. Die Serie ist nicht immer historisch korrekt, obwohl sie vom History Channel produziert wird. Aber sie lebt vom Flair des Mittelalters, das überaus atmosphärisch in Szene gesetzt worden ist: Vieles wirkt schmutzig, Kämpfe sind blutig, Schlachten sind vor allem in späteren Folgen episch. Dazu kommen Charaktere mit Ecken und Kanten zwischen den politischen Verwerfungen und dem Zusammenprall der Kulturen und Religionen.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Amazon Instant Video gibt es alle drei Staffeln in der neuen deutschen Synchron- und in der englischer Originalfassung ungekürzt.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Agent Carter

Worum geht es?

Das Marvel-Universum baut seine Vormachtstellung nicht nur im Kino, sondern auch im Fernsehen aus. "Agent Carter" sticht da etwas heraus: Sie war im ersten Captain-America-Film die Verbindungsoffizierin des Superhelden. Zwischen ihnen entwickelten sich zarte Liebesbande, bis er am Ende des Filmes als verschollen oder tot galt. Die Serie verfolgt nun Agent Peggy Carters (Hayley Atwell) Schicksal nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Sie muss sich in einer Welt durchsetzen, in der die Männer aus dem Krieg zurückgekehrt sind und Frauen wieder in die zweite oder dritte Reihe rücken sollen. Für Agent Carter bedeutet das, dass sie beim Geheimdienst nur noch eine bessere Sekretärin ist. Aber auch ehemalige "Helden" wie der Unternehmer und Erfinder Howard Stark sind "abgestürzt" und werden wegen angeblicher Waffengeschäfte mit dem Feind verfolgt. Offiziell unterstützt Agent Carter die Ermittlungen gegen ihn, im Geheimen arbeitet sie mit Stark zusammen und versucht, die Wahrheit herauszufinden.

Was ist das Besondere?

Special Effects halten sich in Grenzen. Vielmehr setzt man auf eine starke weibliche Hauptrolle, die nach dem Krieg unter dem Chauvinismus leidet und sich zu behaupten versucht. Nebencharaktere sind nicht nur Abziehbilder, sondern haben tatsächlich Tiefgang. Daneben gibt es noch eine klassische Agentengeschichte – im New York der Endvierziger des 20. Jahrhunderts. Nicht alles aus dem Marvel-Universum ist immer gelungen. Agent Carter ist es.

Wo kann man es sehen?

Digital-Spartensender Syfy.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

True Detective

Worum geht es?

Interessant, weil es eine klassische Anthologie-Serie ist. Jede Staffel steht für sich und ist somit nicht miteinander verbunden. Das Genre bleibt allerdings gleich, es ist eine klassische Krimiserie mit "Neo Noire"-Elementen.  

Was ist das Besondere?

Düster ist "True Detective" – und clever konzipiert. Wer sich nach seichter Serienkost sehnt, ist hier vollkommen falsch. Die Figuren sind komplex, ebenso wie die Storyline. Brisante Themen sind nicht tabu. Außerdem besticht die Serie mit grandioser Filmarbeit. Allein die Plansequenz in der ersten Staffel ist das Einschalten wert.

Wo kann man es sehen?

Bei Sky werden alle Staffeln angeboten.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Daredevil

Worum geht es?

Wieder handelt es sich um eine Serie aus dem reichen Marvel-Comic-Universum: Matt Murdock (Charlie Cox) ist seit einem Unfall in Kindheitstagen blind. Nachdem sein Vater, ein Berufsboxer, sich zudem nicht an eine Mafia-Absprache in einem Kampf gehalten hat, ist er ein Waisenkind. Aber er gehört zu den wenigen Blinden mit einer "Gabe": Er kann Geräusche, Gerüche und Erschütterungen so sensibel wahrnehmen, dass er sich fast noch besser als eine Sehender in der Realität zurechtfindet. Der spätere Jurist und gläubige Christ, setzt als "Daredevil" seine Fähigkeiten ein, um gegen Verbrecher zu kämpfen – und durchkreuzt damit die Pläne des Geschäftsmannes Wilson Fink (Vincent D’Onofrio).

Was ist das Besondere?

Man muss sich auf die Marvel-Superhelden wie Daredevil einlassen und sollte es auch: Die Serie ist eine der besten und interessantesten Comic-Umsetzungen bisher, die zudem sehr gut inszeniert ist. Man nimmt sich sehr viel Zeit, die Charaktere bis in die Nebenfiguren auszuloten. Und sowohl Matt Murdock als auch Wilson Fink sind getriebene Figuren, die eine Menge Ballast aus Kindheitstagen mit sich schleppen. Bei Murdock kommt noch sein katholisches Gewissen hinzu. Dennoch kann er nicht aufhören, jede Nacht das zu bekämpfen, was er für das Böse hält.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Netflix.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Da Vinci’s Demons

Worum geht es?

Leonardo da Vinci kennt jeder, und dennoch hat seine Biografie vor allem in seinen jungen Jahren einige Lücken. Die Serie "Da Vinci’s Demons" möchte sie mit einer fiktiven Geschichte füllen: Es geht um den exzentrischen, wissbegierigen, genialen Leonardo Mitte 20 (Tom Riley) in Florenz. Schnell gerät er in die Wirren und Intrigen um die Vorherrschaft in Italien zwischen dem Papst und den Medici, die nicht nur Bankiers sind, sondern auch die florentinischen Herrscher. Aber es geht auch um Geheimbünde, ein geheimnisvolles "Buch der Blätter" und die Frage, wer eigentlich seine Mutter war.

Was ist das Besondere?

Die Serie bemüht sich zwar weitgehend um historische Korrektheit, nimmt sich dann aber doch die Freiheit, manche Zusammenhänge etwas anders als in den Geschichtsbüchern darzustellen. Und mit dem "Buch der Blätter" und den Geheimbünden hat man auch ein tragendes Mystery-Element. Das Ganze ist überaus spannend erzählt. Leider endet die Serie überraschend mit der dritten Staffel, die mit einiger Verzögerung nun am 25. Oktober startet.

Wo kann man es sehen?

Digitalsender Fox.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Dark Matter

Worum geht es?

Sechs Menschen wachen auf einem Raumschiff auf, nachdem sie im Kälteschlaf waren. Leider fehlt ihnen jede Erinnerung daran, wer sie eigentlich sind. Darum bezeichnen sie sich mit Nummern – in der Reihenfolge ihres Aufwachens. Anfangs halten die sechs Raumfahrer sich für mehr oder weniger normale Wesen, bis sie auf die Wahrheit stoßen: Jeder einzelne von ihnen ist ein gesuchter Schwerverbrecher. Sie konnten sich der Justiz bislang nur entziehen, weil sie für Großkonzerne als Söldner im Einsatz waren, um deren Drecksarbeit zu erledigen. Mit diesem Wissen gehen sie sehr unterschiedlich um – und stehen bald vor größeren Problemen. Eins davon ist, dass ehemalige Auftraggeber auf Einhaltung von Vereinbarungen bestehen, an die sich die Sechs aber nicht erinnern können und die sie auch nicht mehr erfüllen wollen. Zudem hat jeder von ihnen eine eigene Geschichte, die sie verfolgt. Und: Wer hat aus welchem Grund ihr Gedächtnis gelöscht? Die Raumfahrer arbeiten zusammen und misstrauen sich doch.

Was ist das Besondere?

Man sieht der Serie an, dass sie nicht mit dem größten Budget ausgestattet ist. Umso mehr setzt man auf die Darsteller und die komplexen Probleme ihrer Figuren, deren Geschichten sich nach und nach immer ein wenig mehr offenbaren. Das macht den Reiz der Serie aus. Zudem stellt sie einige existenzielle Fragen: Sind wir der, der wir sind, weil sie so geboren wurden? Oder sind wir nur durch die Umstände so geworden? Und ist der Verlust des Gedächtnisses nicht auch eine Chance, sich selbst neu zu erfinden?

Wo kann man es sehen?

Digitaler Spartensender Syfy.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Defiance

Worum geht es?

Die Menschheit hat Kontakt mit gleich acht verschiedenen Alienrassen. Die flohen gemeinsam vor einer kosmischen Katastrophe und bitten quasi um Asyl auf der Erde. Der zunächst friedliche Kontakt artet nach dem Anschlag eines irdischen Extremisten in einen Krieg aus. Am Ende sieht die Erde durch den Einsatz diverser Waffen und Technologien, die ökologisch ideale Bedingungen für die Aliens schaffen sollten, nicht mehr so aus, wie man sie kennt. Zwischen einer Menschheit im Wiederaufbau und den verschiedenen Alienrassen herrscht ein brüchiger Frieden. Im ehemaligen nun unabhängigen St. Louis, das jetzt Defiance heißt, versuchen Menschen und Außerirdische zu kooperieren – auch wegen eines seltenen Minerals, das Reichtum verspricht. Fanatiker auf beiden Seiten gefährden das aber.

Was ist das Besondere?

Nur wenige Serien bieten eine solche Komplexität: Es gibt nicht nur eine Alienrasse, sondern gleich acht – mit unterschiedlichen Gesellschaftssystemen, Religionen und eigens entwickelten Sprachen. Und nicht nur das Verhältnis zwischen Menschen und Außerirdischen ist nach dem Krieg belastet, auch zwischen den Aliens selbst gibt es Vorurteile. Einige neue irdische Machtblöcke wirken zudem faschistoid und dehnen ihren Einfluss um jeden Preis aus. Außerdem hat man sich Mühe gegeben, komplexe Hauptcharaktere zu schaffen. Die Hauptfigur, Defiance-Sheriff Joshua Nolan (Grant Bowler), beispielsweise war ein rassistischer Kriegsverbrecher, der aber dennoch eine Alien-Waise als seine Ziehtochter aufgenommen hat und sie um jeden Preis beschützt.

Wo kann man es sehen?

Die dritte Staffel läuft dienstags, 21 Uhr, beim digitalen Spartensender Syfy, der die Serie auch produziert.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Falling Skies

Worum geht es?

Die Außerirdischen sind gekommen, und sie waren nicht freundlich. Die Erde wurde recht schnell erobert und nur wenige haben überlebt. Die Serie verfolgt das Schicksal des ehemaligen Geschichtsprofessors Tom Mason (Noah Wyle) und seiner Familie, die sich einer Widerstandszelle angeschlossen haben.

Was ist das Besondere?

Die Motive der Aliens sind nicht so klar, wie es zunächst scheint. Die Eroberung scheint nicht Selbstzweck zu sein. Vielmehr ist die Erde nur ein weiteres Schlachtfeld in einen Konflikt, in dem es neben den Menschen noch andere Parteien gibt. Die Serie lebt nicht unbedingt von tiefgründigen Charakteren, sondern von den vielen, manchmal völlig überzogenen Wendungen. Lächerlich ist das indes nie: Die von Steven Spielberg produzierte Serie ist erstaunlich düster. In der fünften und letzten Staffel dreht die Serie zudem noch einmal richtig auf. Charaktere entwickeln sich. Es gibt eine ganze Reihe bewegender Momente. Und in der fünften Staffel ist man um einiges kompromissloser und brutaler als in den Staffeln zuvor geworden.

Wo kann man es sehen?

Digital-Spartensender TNT Serie, dienstags, 21 Uhr.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Sense8

Worum geht es?

Acht Menschen sind durch eine Genmutation miteinander verbunden. Jahrelang haben sie davon nichts gemerkt, dann aber wurde das Gen aktiv. Plötzlich und zunächst unkontrolliert sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen sie, was eine der anderen acht erlebt. Das führt immer wieder zu kuriosen bis komischen, zu innigen bis sehr intensiven Erlebnissen. Mit der Zeit erfahren sie dann auch, dass eine Geheim-Organisation hinter solchen "Mutanten" her ist und sie ausschalten möchte.

Was ist das Besondere?

Wenn die Wachowski-Geschwister, die auch hinter den Matrix-Filmen stehen, eine Serie machen, kann das Ergebnis nur außergewöhnlich sein. Erst recht, wenn die Grundidee so dermaßen verrückt erscheint. Allerdings hat die erste Staffel in den ersten Folgen einige Längen, und nicht alle der acht Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet. In den letzten drei Folgen dann nimmt die Serie Fahrt auf und gipfelt in einem großen Finale. Reinsehen lohnt sich auf jeden Fall. Eine zweite Staffel ist seit Frühjahr 2017 online, zudem gibt es ein zweistündiges Special (Teil 1 der zweiten Staffel), welches Staffel 1 und 2 verbinden soll.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Netflix.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

The Last Ship

Worum geht es?

Ein tödlicher grippeähnlicher Virus vernichtet fast die gesamte Menschheit. Der US-Raketenkreuzer "Nathan Jones" übersteht die Apokalypse, weil er in die Arktis geschickt worden war. Dort sollten Wissenschaftler das ursprüngliche Virus entdecken und einen Impfstoff entwickeln. Davon weiß die Besatzung des Raketenkreuzers aber zunächst nichts. Sie trifft bei ihrer Rückkehr auf eine Welt, die sich radikal verändert hat. Die Serie basiert lose auf dem gleichnamigen Roman von William Brinkley aus dem Jahr 1988, in dem aber nicht ein Virus, sondern ein Nuklearkrieg die Apokalypse auslöst.

Was ist das Besondere?

Wenn der Transformers-Regisseur Michael Bay als Produzent auftritt, erwartet man ein Loblied aufs Militär, sinnlose Actionorgien und jede Menge US-Patriotismus. Damit tut man der Serie aber unrecht. Ab und an belegt sie diese Vorurteile zwar tatsächlich, und die Folgen sind von wechselnder Qualität. Daneben aber zeigt sie, wie sehr die Besatzung unter der Situation leidet und wie Captain Tom Chandler (Eric Dane) alles versucht, um die Ordnung an Bord aufrechtzuerhalten und die Hoffnung nicht aufzugeben – zumal tatsächlich nicht alle Menschen gestorben sind. Die Serie zeigt aber auch die Abgründe, zu denen die Überlebenden fähig sind. Und die Geschichte macht einige intelligente Wendungen.

Wo kann man es sehen?

Beim Digital-Sender TNT Serie, montags, 20.15 Uhr, 24 Stunden nach der US-Premiere.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Wayward Pines

Worum geht es?

Secret-Service-Agent Ethan Burke (Matt Dillon) wacht nach einem Unfall im Krankenhaus der Kleinstadt "Wayward Pines" auf. Allerdings scheitern alle seine Versuche, Kontakt mit der Außenwelt aufzunehmen. Einen richtigen Ausweg aus der Stadt scheint es auch nicht zu geben. Dafür herrschen dort strikte Regeln und gibt es ebenso strikte Bestrafungen, wenn man sich nicht an diese Regeln hält. Der Agent versucht herauszufinden, wo er tatsächlich gelandet ist und was in "Wayward Pines" vorgeht.

Was ist das Besondere?

Mystery-Serien werden oft Opfer der in die Länge gezogenen geheimnisvollen Andeutungen, ohne jemals eine befriedigende Auflösung zu bieten. "Wayward Pines" war von Anfang an nur auf eine Staffel mit zehn Episoden ausgelegt und macht es darum anders. Recht schnell liefert man Antworten. Und die verdrehen den Kopf und sind der Grund für tausend weitere Fragen. Die Serie hält den Spanungsbogen bis zum Ende hoch und beruht auf einer mehrteiligen Buchreihe von Blake Crouch.

Wo kann man es sehen?

Digitalsender Fox.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

The Strain

Worum geht es?

Vampire sind funkelnde, liebevolle, gut aussehende Wesen mit ständigen Beziehungskrisen? Von wegen. Der kreative Ausnahme-Regisseur Guillermo del Toro hatte bereits 2009 mit Chuck Hogan in der Romanreihe "Die Saat" seine Vision der Blutsauger aufgeschrieben und kann sie nun in "The Strain" in einer Fernsehserie umsetzen. Und in der stecken hinter den Vampiren wurmartige Parasiten, die aus den Befallenen haar- und geschlechtslose Monster machen, aus deren Mund eine Art blutsaugender Wurm schießt. Das sieht so gruselig aus, wie es klingt. Aber die Serie ruht sich nicht auf Effekthascherei aus. Mit der Hilfe eines schwer kranken US-Milliardärs verfolgen die Vampire einen intelligenten, schwer durchschaubaren Plan, um von New York aus die Kontrolle über die Erde und die Menschheit zu übernehmen. Der Holocaust-Überlebende Abraham Setrakian (David Bradley) und den alkoholkranke Seuchenspezialisten Dr. Ephraim Goodweather (Corey Stoll) versuchen, die Vampire aufzuhalten, die täglich mehr werden.

Was ist das Besondere?

Die Serie ist überaus spannend in Szene gesetzt und lebt von beeindruckenden Charakteren wie dem deutschen Charakterdarsteller Richard Sammel als intriganter, die Fäden ziehender Vampir Thomas Eichhorst – der aber auch nur ein Diener ist. Hinter allem steht der "Meister": ein Jahrtausende alter Vampir. Und nur langsam wird klar, was die Blutsauger vorhaben – ebenso, dass die Vampire keine homogene Machtstruktur haben, sondern es durchaus verschiedene Auffassungen gibt.

Wo kann man es sehen?

Pro7 zeigt derzeit die erste Staffel in einer leider nicht ganz so gelungenen deutschen Synchronfassung. Bei iTunes oder im Sony Playstation Network kann man die Originalfolgen kaufen – und auch schon wenige Stunden nach US-Ausstrahlung die aktuellen Episoden der zweiten Staffel.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

The Walking Dead

Worum geht es?

Wie der Name schon sagt, geht es um wandelnde Tote. Sprich Zombies, auch wenn der Begriff in der Serie nie fällt, die auf einer erfolgreichen Comic-Vorlage, oder Neudeutsch Graphic Novel, beruht. Hauptfigur ist der ehemalige Sheriff Rick Grimes (Andrew Lincoln), der im Koma lag, als die Apokalypse ausbrach. Als er erwacht, liegt die Welt in Trümmern. Er sucht nach seiner Familie und trifft auf Menschen, die irgendwie versuchen, den Horror in dieser neuen Welt zu überleben. Doch ist das simple Überleben wirklich genug?

Was ist das Besondere?

Der Gruselfaktor ist anfangs hoch, aber mit der Zeit überrascht das Aussehen der Untoten nicht mehr. Zumal ihr Verhalten berechenbar ist. Die Serie konzentriert sich vielmehr auf die Überlebenden zwischen Verzweiflung, Hoffnung und Wahnsinn. Alle Figuren verändern sich mit der Zeit und vor allem aus dieser Charakterentwicklung gewinnt die Serie ihre Spannung.

Wo kann man es sehen?

Der Digitalsender Fox feiert mit "The Walking Dead" seinen größten Erfolg und zeigt darum immer wieder die vergangenen fünf Staffeln, bis am 12. Oktober dann die sechste Staffel startet. Die Folgen werden immer 24 Stunden nach der US-Premiere gezeigt. Und auch bei Streaming-Diensten gibt es die alten Staffeln.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Z Nation

Worum geht es?

Zombies laufen Vampiren in ihrer TV-Präsenz langsam den Rang ab. Z Nation ist eine weitere Serie um die Untoten, die durch einen Virus geschaffen werden. Der Strafgefangene Murphy (Keith Allan) hat sich mehr oder weniger freiwillig mit anderen Häftlingen einem Experiment unterzogen, um sie zu immunisieren. Bei ihm hat es anscheinend funktioniert, und er ist die letzte Hoffnung der Menschheit. Eine bunt zusammen gewürfelte Truppe soll ihn zu einem sicheren Stützpunkt bringen, um aus seinem Blut den Impfstoff herzustellen. Das ist aber in der Zombie-Apokalypse nicht ganz so einfach.

Was ist das Besondere?

Die Serie ist ein einziger Roadtrip und überrascht mit einigen kuriosen Ideen zur Zombie-Apokalypse. Begleitet wird das mit einer gewissen ironischen Distanz. Helden gibt es zudem nicht. Murphy wirkt unsympathisch, alle anderen können tatsächlich jederzeit sterben – selbst Figuren, die man für wesentlich für die Handlung hielt.

Wo kann man es sehen?

Im Digital-Spartensender Syfy, mittwochs um 21 Uhr.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Mozart in the Jungle

Worum geht es?

Das Symphonieorchester von New York steht vor der Zerreißprobe: Der Chefdirigent (Malcolm McDowell) hängt den Taktstock an den Nagel und der exzentrische Rodrigo (Gael Garcia Bernal) übernimmt. Das bringt das empfindliche Gefüge der Musiker völlig durcheinander. Für die junge Musikerin Hailey (Lola Kirke) ist das aber auch die Chance, endlich zur Star-Oboistin aufzusteigen.

Was ist das Besondere?

Symphonieorchester und klassische Musik wirken ernst und getragen. Die Comedy-Serie zeigt, wie es hinter den Kulissen tatsächlich zugeht. Höchst sensible Charaktere ringen um ihre Fassung und ihre Bedeutung oder blicken voller Eifersucht auf den Nebenmann oder die Nebenfrau. Das alles wird immer mit einem Augenzwinkern präsentiert. Weil die Serie aber auf den Memoiren der US-Oboisten Blair Tindall beruht, fragt man sich am Ende dann doch, ob es wirklich so abstrus bei Symphonieorchestern zugeht.

Wo kann man es sehen?

Bei Amazon Instant Video.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Unbreakable Kimmy Schmidt

Worum geht es?

Ein verrückter Prediger (Jon Hamm) sperrt drei Frauen 15 Jahre lang in einem Bunker ein, weil er sie so vor dem Weltuntergang retten möchte. Als die Frauen von der Polizei befreit werden, beginnen sie ein neues Leben. Kimmy Schmidt (Ellie Kemper) entscheidet sich, in New York zu bleiben. Mit dem homosexuellen, erfolglosen Schauspieler Titus (Tituss Burgess) lebt sie in einer WG und findet einen Job als Kindermädchen bei der reichen Familie Vorhees.

Was ist das Besondere?

Hinter der Serie steckt die 30-Rock-Macherin Tina Fey. Und wie zu erwarten, ist nicht eine Minute ernst gemeint. Alle Figuren sind völlig überzogen. Die leicht naive, gutherzige Kimmy tritt von einem Fettnäpfchen in das andere – und erkennt die Welt nach 15 Jahren nicht immer wieder. Das Ergebnis sind einige herrliche Dialoge. Es ist kein platter Schenkelklopfer-Humor, sondern eher ein kopfschüttelndes Dauergrinsen, mit der man die Serie und die teils absurden Wendungen verfolgt.

Wo kann man es sehen?

Beim Streaming-Dienst Netflix.

Unsere Serien-Empfehlungen bei Streaming-Diensten

Better Call Saul

Worum geht es?

Um Saul Goodman – sein echter Name ist James Morgan McGill. Der Anwalt wurde in "Breaking Bad" bereits furios eingeführt. Das lief so gut, dass er nun ein Spin-off bekam. Wie wurde aus James Morgan McGill der korrupte Winkeladvokat Saul Goodman? 

Was ist das Besondere?

Im Gegensatz zu "Breaking Bad" deutlich ruhiger angelegt. Die Seire nimmt sich Zeit für den Protagonisten inklusive der interessanten Nebenfiguren. Dass Vince Gilligan und Peter Gould Spannung können, hat man ja schon beim prominenten Vorgänger rund um Walter White bewundern können. 

Wo kann man es sehen?

Bei Netflix kann man sich die erste Staffel ansehen.