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Gefahr durch Phishing-Mails und Keylogger
E-Mail-Konto gehackt: Wie richtig verhalten?
Gefahr durch Phishing-Mails und Keylogger: E-Mail-Konto gehackt: Wie richtig verhalten?
E-Mail-Konto gehackt: Wie richtig verhalten? FOTO: dpa
Es besteht immer die Gefahr, dass Ihr E-Mail-Konto gehackt wird - denn heutzutage sind viele Programme unterwegs, die Ihre Passwörter ausspionieren. Mit diesen Tipps verhalten Sie sich im Notfall richtig.

Sie können sich nicht mehr bei Ihrem E-Mail Konto einloggen, oder es werden merkwürdige Nachrichten von Ihrer Adresse verschickt? Möglicherweise wurde Ihr E-Mail-Konto gehackt, was die Probleme erklären würde. In dem Falle sollten Sie schnell handeln, um größeren Schaden zu vermeiden.

Werden über Ihr E-Mail-Konto komische E-Mails verschickt, sollten Sie schauen, ob Sie sich überhaupt noch einloggen können. Manche Trojaner greifen auf Ihr Konto zurück, ändern dabei aber nicht das Passwort. Daher sollten Sie so schnell wie möglich das Passwort ändern und die Kontakte aus Ihrem Adressbuch informieren, dass Ihr Konto gehackt wurde. Tipp: Prüfen Sie vorher mit einem Virenscanner, ob sich irgendwelche Schadsoftware auf Ihrem PC befindet, die das Passwort bereits zuvor ausgelesen hat.

Im schlimmsten Falle wird Ihr E-Mail-Konto mittels einer Phishing-Mail oder eines Keyloggers gehackt und das Passwort automatisch geändert. Von dem Moment an können Sie sich natürlich nicht mehr einloggen. Hier gibt es nur wenige Möglichkeiten, um wieder die Kontrolle über das Konto zu erhalten. Bei manchen Anbietern müssen Sie eine Sicherheitsfrage korrekt beantworten, diese Lösung wird bei der Einrichtung des Kontos definiert. Auf diese Weise erhalten Sie ein neues Passwort. Ist dies nicht möglich, müssen Sie die Service-Hotline des Anbieters kontaktieren.

Auf jeden Fall sollten Sie vermeiden, dass Ihr E-Mail-Konto gehackt wird. Das Risiko lässt sich bereits mit einfachen Verhaltensregeln minimieren. Beispielsweise sollten Sie keinerlei Dateianhänge von E-Mails speichern oder öffnen, deren Absender Sie nicht kennen - auch sollten Sie die Finger von dem Anhang lassen, wenn Ihnen die Datei komisch vorkommt. Um möglichen Schaden einzugrenzen, sollten Sie außerdem nicht immer dasselbe Passwort für Ihr E-Mail-Konto, Facebook, den Computer und Benutzerzugänge nutzen. Zudem sollten Sie Ihren PC mit einem Virenscanner schützen, der immer auf dem aktuellsten Stand sein sollte.

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