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Messenger
Facebook führt Videoanrufe ein

Hintergrund: Meilensteine in der Facebook-Geschichte
Hintergrund: Meilensteine in der Facebook-Geschichte FOTO: dpa, Jessica Binsch
Menlo Park. Facebook legt nach. Nachdem zunächst der hauseigene Kurzmitteilungsdienst WhatsApp mit einer Anruffunktion an den Start ging, verpasst der Branchenprimus nun seiner Messenger-App neue Funktionen. Künftig sollen Videoanrufe möglich sein. Im Ausland ist Option bereits verfügbar.

Facebook baut seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger mit Videoanrufen aus. Die Funktion wurde zunächst in 18 Ländern eingeführt, wie das weltgrößte Online-Netzwerk am späten Montagabend mitteilte. Deutschland ist nicht darunter, aber dafür neben den USA etwa auch Belgien, Frankreich, Polen oder Uruguay.

Facebooks Messenger hat nach jüngsten Angaben über 600 Millionen Nutzer weltweit. Mit Videoanrufen wird er zum vollwertigen Konkurrenten für den Pionier Skype, der inzwischen zu Microsoft gehört, oder den Dienst Facetime für Nutzer von Apple-Geräten. Der Messenger von Facebook hat weltweit etwa 600 Millionen Nutzer. Er wurde im vergangenen Jahr von der Facebook-App abgespalten und als eigenständiges Programm etabliert. Seit zwei Jahren können Messenger-Nutzer bereits kostenlos miteinander telefonieren. Gebühren fallen allenfalls für den Datenverkehr an.

(dpa)
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