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Cupertino (RPO). Ein neues Sicherheitsleck bei Facebook dürfte die erst kürzlich verebbte Diskussion um den Datenschutz beim sozialen Netzwerk wieder neu anheizen. Diesmal traf es ausgerechnet Firmengründer Mark Zuckerberg. Nach einer Daten-Panne tauchten private Fotos von ihm im Internet auf.
Facebook bestätigte einen Programmierfehler, durch den es zweitweilig möglich war, an private Nutzerfotos zu gelangen. Inzwischen habe man die Lücke zumindest provisorisch geschlossen, allerdings werde an einer endgültigen Lösung noch gearbeitet, erklärte ein Facebook-Sprecher der britischen Tageszeitung "The Daily Telegraph".
Ein Trick machte es Facebook-Nutzern möglich, sich Fotos anzusehen, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt waren. Meldete man ein Bild des gewünschten Nutzers, wurden im nächsten Schritt weitere Fotos gezeigt.
Darunter waren auch jene, die eigentlich nicht öffentlich sichtbar sein sollten. Das soziale Netzwerk habe die Funktion vorerst deaktiviert und wolle diese erste wieder anbieten, wenn das Problem gelöst sei, berichtet der "The Daily Telegraph".
Facebook steht seit einiger Zeit unter Beobachtung von Datenschützern. In einem Blog-Posting erklärte Zuckerberg erst kürzlich, er werde das Netzwerk zur Nummer Eins bei Transparenz und Datenschutz machen.