| 15.24 Uhr

Konkurrenz für Xing und Linkedin
Facebook testet Lebenslauffunktion

Konkurrenz für Xing und Linkedin: Facebook testet Lebenslauffunktion
Das Logo von Facebook (Symbolbild). FOTO: ap
Facebook testet derzeit eine neue Funktion zur Anzeige von Lebensläufen. Damit macht das soziale Netzwerk auch den Karriereplattformen Linkedin und Xing Konkurrenz. Von Kim Rixecker

Derzeit testet Facebook mit einem kleinen Kreis von Nutzern eine neue Funktion, welche die Anzeige des eigenen Lebenslaufs ermöglicht. Wie bei Linkedin können Nutzer darin Angaben zu ihrem beruflichen Werdegang, ihrer Ausbildung und weiteren relevanten Informationen machen. Außerdem kann ein Foto dazu abgespeichert werden.

Zwar konnten Nutzer diese Informationen schon früher in ihrem Profil ablegen. Neu ist allerdings, dass der Lebenslauf auf einer extra Seite dargestellt wird. Dadurch entsteht eine Trennung vom eigentlichen Profil, das Jobsuchende unter Umständen nicht ihren potenziellen neuen Arbeitgebern zeigen wollen.

Kann die Funktion wirklich ankommen?

Derzeit ist unklar, mit wie vielen Nutzern Facebook die Funktion derzeit testet. Auch lässt sich nicht sagen, ob es der Lebenslauf jemals als reguläres Feature in alle Nutzerprofile schaffen wird. Facebook testet häufiger neue Funktionen mit kleinen Gruppen und entscheidet dann anhand der so gesammelten Erfahrungen, ob sich eine Ausweitung auf den Rest des sozialen Netzwerkes lohnt.

Für Facebook wäre es natürlich interessant, Karrierenetzwerken wie Linkedin oder Xing das Wasser abzugraben. Fraglich bleibt aber, ob die Facebook-Nutzer das überhaupt wollen. Viele könnten sich wohler dabei fühlen, wenn ihre privaten und beruflichen Kontakte deutlicher getrennt bleiben.

Dieser Artikel ist zuerst bei unserem Partner t3n erschienen. Weitere Artikel des Digital-Magazins finden Sie auf t3n.de.

Noch mehr Lesestoff:

 

 
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Konkurrenz für Xing und Linkedin: Facebook testet Lebenslauffunktion


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.