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Politikwerbung
Facebook verschärft seine Vorschriften

Facebook verschärft seine Vorschriften für Politikwerbung
Ein Handy, auf dem das Facebook-Logo zu sehen ist, liegt auf einer Tastatur. FOTO: dpa, lim tba lof
San Francisco. Der Internetkonzern Facebook hat sich erstmals hinter einen Gesetzesvorschlag gestellt, der sozialen Netzwerken vorschreibt, die Identität der Auftraggeber von politischen Anzeigen offenzulegen.

Der Schritt zur Verschärfung der Regeln für politische Werbeanzeigen kommt wenige Tage, bevor sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg den Fragen von Kongressabgeordneten in den USA stellt. "Einmischung in Wahlen ist ein Problem, das größer als jede Plattform ist, und deswegen unterstützen wir den Gesetzesvorschlag", erklärte Zuckerberg.

Der Gesetzesentwurf wurde im Oktober auf den Weg gebracht, aber bislang nicht verabschiedet. Er zielt darauf ab, die Einflussnahme von Ausländern auf die US-Politik zu begrenzen. Damit reagieren die Abgeordenten vor allem auf die Vorwürfe der russischen Einflussnahme auf den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Facebook steht in der Kritik, weil die Daten von Millionen Nutzern unerlaubt bei einer Analysefirma gelandet sind. 

(das/rtr)
 
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