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Web-Berichterstattung: FIFA lässt Veröffentlichung von WM-Fotos zu

zuletzt aktualisiert: 13.03.2006 - 13:46

Zürich (rpo). Der Weltfußballverband FIFA hat die geplanten eingeschränkten Nutzungsrechte für eine digitale Veröffentlichung von Fotos der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer zurückgezogen. Wie die FIFA und der Weltverband der Zeitungen (WAN) am Montag bekanntgaben, konnte eine Einigung erzielt werden.

FIFA Confederations Cup 2005, Pressekonferenz der FIFA-Spitze, Montag (27.06.05), Waldstadion Frankfurt/Main. Der FIFA-P Foto: ddp, ddp

Die FIFA hatte zunächst die Anzahl der Fotos beschränkt, die im Internet publiziert werden dürfen, und für deren Veröffentlichung eine Sperrfrist von zwei Stunden ab Spielende verhängt.

Nach einer über Wochen kontroversen Auseinandersetzung erzielte FIFA-Präsident Joseph Blatter und WAN-Chef Timothy Balding bei einem privaten Treffen eine Einigung, wie es in der gemeinsamen Erklärung hieß. Neben den Zeitungen vertrat der WAN auch eine Gruppe bedeutender Nachrichtenagenturen mit Agence France-Presse (AFP), Associated Press (AP), Reuters, Getty Images, DPA und EPA.

"Wir haben erkannt, dass die Veröffentlichung von Bildern und Texten im Sinne einer transparenten Informationspolitik, die der Pressefreiheit entspricht, gleich zu behandeln ist", sagte Blatter. Er sei froh, dass die FIFA ihre anfängliche Position überdenken und den begründeten Anliegen des WAN letztlich Rechnung tragen habe können. Um weitere Missverständnisse zu vermeiden, habe er den WAN gebeten, einen Vertreter in die FIFA-Medienkommission zu entsenden.

Balding erklärte: "Der WAN und die Weltpresse begrüßen diese weise und weitsichtige Entscheidung von Joseph S. Blatter, die weltweit Dutzenden Millionen von Online-Zeitungslesern zugute kommen wird." Der WAM wisse, dass dies für die FIFA keine einfache Entscheidung war, weshalb die Einigung umso erfreulicher ist. "Indem die FIFA die Beschränkung der Anzahl Bilder, die ins Internet gestellt werden dürfen, aufhebt und deren freie Veröffentlichung während der WM-Spiele zulässt, wahrt sie die traditionellen Werte der Pressefreiheit und den ungehinderten Informationsfluss zu den Medien und ihren Nutzern."

Quelle: ap

 
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