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IFA 2017
AVM bringt neues FritzOS und neue Fritzbox

IFA 2017: AVM bringt neues FritzOS 6.90 und neue Fritzbox 6890 LTE
Die Benutzeroberfläche der neuen FritzOS-Version 6.90. FOTO: dpa
Berlin. Routerhersteller AVM bringt zur IFA eine neue Version seines Fritzbox-Betriebssystems FritzOS heraus. Außerdem wird der neue LTE-DSL-Hybridrouter Fritzbox 6890 LTE vorgestellt.

Das neue FritzOS 6.90 soll die WLAN-Mesh-Leistung sowie die Bereiche Komfort, Sicherheit und Stabilität verbessern. Ein Mesh-Netzwerk stellt sicher, dass überall Zuhause für alle Geräte schnelles, stabiles WLAN mit hohen Datenraten zur Verfügung steht.

Zu den neuen Funktionen von FritzOS 6.90 zählt die neue Heimnetzübersicht mit einer Mesh-Verbindungsgrafik. Sie zeigt, über welchen Router und über welche Verbindungsqualität Smartphones, Notebooks, Tablets & Co verbunden sind.

Ebenfalls neu ist Band Steering für WLAN-Repeater und WLAN-fähige Powerline-Geräte. Dualbandfähige WLAN-Geräte finden so für jedes Smartphone oder Tablet das optimale Übertragungsband in 2,4 GHz und 5 GHz. 

Gadgets - diese Technik-Neuheiten will man haben FOTO: dpa, av tsn

Um das Zusammenspiel mit Produkten anderer Hersteller zu verbessern, wurde bei Fritz-WLAN-Repeatern die WLAN-Einrichtung per WPS-Push-Button überarbeitet und bei Fritzboxen die Verbindung zu DECT-Telefongeräten von Gigaset und Deutsche Telekom.

FritzOS 6.90 wird im September schrittweise für folgende AVM-Produkte veröffentlicht: Fritzbox 7590, 7580, 7560 und 7490, WLAN Repeater 1750E, 1160, 310 und 450E sowie für die Powerline-Geräte 1260E, 1240E, 540E und 546E.

Fritzbox für LTE und WLAN

Die neue Fritzbox 6890 LTE verbindet sich wahlweise drahtlos per LTE/UMTS oder per Telefonleitung via DSL mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Unterstützt werden die LTE-Bänder 1, 3, 7, 8 und 20 sowie UMTS im Band 1 und 8. Über den WAN-Port können auch Glasfaser- oder Kabelmodems angeschlossen werden.

Die neue Fritzbox 6890 LTE. FOTO: dpa, tsn sir

Das heimische WLAN baut der Router als 4x4-Dualband-Konfiguration mit 2,4 und 5 Gigahertz auf, dazu gibt es vier Gigabit-LAN-Buchsen, einen USB-Anschluss für Festplatten oder Drucker sowie einen internen ISDN-S0-Bus.

Für schnurlose Telefone ist eine DECT-Telefonanlage eingebaut. Die Fritzbox mit Drahtlosoption ist ab dem vierten Quartal 2017 für rund 350 Euro (UVP) im Handel.

(csr)
 
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