Höhepunkte im Netz: Nominierungen für Online-Awards stehen fest
zuletzt aktualisiert: 26.05.2004 - 11:45Düsseldorf (rpo). Insgesamt 24 Web-Auftritte gehen in das Rennen um die diesjährigen Grimme-Online-Awards für Internetseiten. Die Nominierten wurden am Mittwoch in Düsseldorf bekanntgegeben.
Auf die Kategorie TV entfielen acht, auf Web-Media zehn und auf den Bereich Medienjournalismus sechs Nominierungen, wie das Adolf-Grimme-Institut am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Eine Experten-Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten und Web-Experten hatte die Nominierten für den als "Internet-Oskar" geltenden Preis aus über 1500 Vorschlägen ausgesucht.
Nominiert sind unter anderem die Website von "tagesschau.de" sowie die Netzauftritte zum Film "Stauffenberg" des SWR und zum Thema "Mittelalter" des ZDF. In die Endrunde für den "Internet-Oskar" geschafft haben es auch einige bunte Flash-Film-Seiten wie "Dem Ersin und Börek Show" sowie "www.kurzfilm.de". In der Kategorie Medienjournalismus hat die Jury unter anderem die Seite der unabhängigen Fernsehkritiker "www.1000augen.com" und einen Auftritt des Magazins für Medienjournalismus mit dem Titel "Die Gegenwart" in die Finalrunde geschickt.
Mit dem Grimme-Online-Award werden den Angaben zufolge zum vierten Mal herausragende Internet-Angebote ausgezeichnet, die klare Bezüge zum Medium Fernsehen haben. Überreicht werden die Preise am 22. Juni im Rahmen des medienforum.nrw in Bergisch Gladbach. Moderiert wird die Veranstaltung wie schon im Vorjahr von Barbara Schöneberger.
Zusätzlich startete am Mittwoch die Entscheidung für den Publikumspreis. Aus der Reihe der Nominierten können Internetnutzer unter www.grimme-online-award.de ihren persönlichen Liebling im Netz anklicken.
Im vergangenen Jahr gingen die Preise des Grimme-Instituts in Marl den Angaben zufolge unter anderem an die Seite der Sendung "Käpt'n Blaubär" und an einen Internet-Auftritt für "Onlinejournalismus". Der Publikumspreis 2003 wurde an www.mietmensch.de vergeben. Für die Seite hatten sich rund 27 600 der insgesamt etwa 67 000 User ausgesprochen, die sich an der Online-Abstimmung beteiligt hatten.
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