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Passwort, Updates, Virenschutz
So schützt man sich vor Cyberattacken

Passwort, Updates, Virenschutz - so schützt man sich vor Cyberattacken
Vor Hackerangriffen kann man sich schützen. FOTO: dpa, hds gfh
Düsseldorf. Wenige Tage nach dem "Change your Password"-Day findet am Dienstag der "Safer Internet Day" statt. Mit einigen einfachen Regeln kann sich jeder Internet-Nutzer gegen Cyberattacken und Datenmissbrauch schützen.
  • Virenschutz und Updates

Unerlässlich ist ein Anti-Viren-Programm für Computer, Tablets und Smartphones. Solche Programme gibt es kostenlos oder für wenig Geld. Sie müssen regelmäßig aktualisiert werden.

Das gilt auch für alle anderen verwendeten Programme, Browser und das Betriebssystem. Updates dienen in vielen Fällen dem Schließen von Sicherheitslücken und sollten möglichst umgehend installiert werden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt für Computer zudem, eine Firewall zu installieren. Außerdem sollten überflüssige Programme entfernt werden.

Hackerangriffe - Maßnahmen gegen Attacken aus dem Netz FOTO: dpa, axs
  • WLAN, Bluetooth & Standortdienste

WLAN und Bluetooth sollten ausgeschaltet werden, wenn sie nicht genutzt werden, raten Verbraucherschützer. Dadurch wird verhindert, dass sich Dritte über öffentliche WLAN-Hot-Spots oder ungesicherte Bluetooth-Verbindungen Zugang zum Smartphone oder Tablet verschaffen.

Auch die GPS-Funktion, die den eigenen Standort übermittelt, sollte grundsätzlich ausgeschaltet sein. Der Standort wird auch dann permanent übermittelt, wenn keine App genutzt wird, für die diese Funktion nötig ist, wie die Verbraucherzentrale erklärt.

Ist die GPS-Funktion aktiviert, wird ständig ein Bewegungsprofil erstellt, das so Einiges über den Tagesablauf und den Arbeits- und Wohnort des Besitzers verrät.

Ratgeber: Beste Tipps & Tricks rund um PC, Smartphone & Co.
  • E-Mails & Spam 

Eine durch den Filter gerutschte Spam-Mail sollte nicht gleich gelöscht, sondern zunächst als Spam markiert oder in den Spam-Ordner verschoben werden. So werden die persönlichen Spam-Filter im E-Mail-Postfach trainiert. Mail-Adressen sollten wenn möglich nicht in Foren, Blogs oder sozialen Netzwerken veröffentlicht werden, weil Internet-Kriminelle dort gezielt auf die Suche gehen. Links oder Dateianhänge zweifelhafter Mails sollten keinesfalls geöffnet werden.

  • Passwort

Auf dem Smartphone ist ein Sperrbildschirm das Mindeste - ob mit Passwort, Zahlen-PIN, Muster oder Fingerabdruck. Empfohlen für Passwörter werden "unratbare" Kombinationen.

Namen und wichtige Lebensdaten wie der Geburtstag sind tabu, einfachste Passwörter wie 123456 oder "Passwort" sehr leichtsinnig.

Ein Passwort für den Computer sollte Klein- und Großbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthalten. Je länger und individueller es ist, desto schwieriger ist es zu knacken.

Spezielle Passwortmanager helfen beim Erstellen eines sicheren Passortes. Für unterschiedliche Dienste sollten unterschiedliche Passwörter verwendet werden, außerdem sollten sie immer mal wieder geändert werden.

  • Backup

Ein einigermaßen aktuelles Backup der Daten sollte jeder Smartphone- und Computerbesitzer haben. Bei Verlust oder Diebstahl sind Daten und Kontakte dann nicht verloren.

(csr/AFP)
 
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