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Microsoft sperrt Flash bald aus
Patchtag bei Adobe - Flash und Adobe Reader updaten

Redmond/Berlin. Adobe hat Updates für den Flash Player, Acrobat und den Adobe Reader veröffentlicht. Sie schließen kritische Sicherheitslücken in beiden Programmen und sollten laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schnell installiert werden.

Betroffen sind alle Versionen des Flash Players vor Versionsnummer 24.0.0.186 für Windows, Mac, Linux und Chrome OS.

Bei Acrobat müssen die Windows- und Mac-Versionen vor 15.00.6.30244 und 15.020.20042, außerdem der Adobe Reader XI und Acrobat XI vor Version 11.0.18 aktualisiert werden. Das BSI rät zum Einstellen automatischer Updates in den Einstellungen der jeweiligen Programme.

Außerdem gibt es Updates für die Programme Foxit Reader, PDF Toolkit und Phantom PDF für Windows und Linux. Auch hier rät das BSI zum schnellen Update, da es sich um eine Lösung für kritische Sicherheitslücken handelt.

Auch Microsoft sperrt künftig Flash-Inhalte aus

Microsofts Browser Edge wird künftig die meisten Flash-Inhalte blockieren und erst abspielen, wenn dies der Nutzer wünscht. Durch die Neuerung sollen nach Unternehmensangaben Sicherheit, Stabilität und Geschwindigkeit des Windows-10-Browsers verbessert werden.

Nutzer des Windows-Insider-Programms können die Änderung mit der jüngsten Vorschau bereits ausprobieren. Alle anderen Windows-10-Nutzer erhalten sie mit dem sogenannten Creator Update von Microsoft, das voraussichtlich im Frühjahr veröffentlicht wird.

Die Blockade von Inhalten für den regelmäßig von Sicherheitslücken betroffenen Flash-Player soll mit der Zeit ausgeweitet werden. Microsoft will Entwickler so zum Einsatz von Alternativen bewegen.

Mit der Blockade zieht Microsoft mit Mozilla (Thunderbird), Apple (Safari) und Google (Chrome) gleich. Die drei großen Browser blocken schon länger viele Flash-Inhalte.

(dpa)
 
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