Ausnahmsweise nehme ich das Ende schon mal vorweg und präsentiere stolz meine drei Schöfpungen. Das Ergebnis von etwa drei Stunden harter Bau-Arbeit in Second Life.
Wer kein Grundstück besitzt, kann eigentlich kein Haus bauen und auch keine anderen Objekte erschaffen. Doch glücklicherweise gibt es "Sandboxes", wo jeder Landlose seiner Schöpfungswut freien Lauf lassen kann.
Ein Klick auf "Create" und los geht es.
Jetzt habe ich die Qual der Wahl - welche Grundform soll mein erstes Objekt haben?
Ta-Ta! Es ist ein Würfel, der in seiner Kieferoptik leicht an Ikea erinnert.
Das ändere ich mal ganz schnell und färbe ihn rot.
Und dann kriegt er auch noch eine andere Oberfläche verpasst. Als nächstes probiere ich meine faszinierende Fähigkeit, Objekte zu bewege.
Auch dazu muss ich eigentlich nur meinen Arm austrecken und dann bewegt sich das Objekt. Dabei fühle ich mich ein bisschen wie ein Jedi-Ritter und spüre die "Macht". Leider macht mein Objekt, was es will und hüpft unter den nächsten Baum.
Was macht man mit einem so ungehorsamen Objekt? Es schimpfen? Oder einfach löschen? Ich entscheide mich für Letzteres und fange mit neuen Objekten an.
Zuerst baue ich ein Riesending und dann versuche ich, darauf ein weiteres Objekt zu basteln. Ob das hält?
Super, klappt! Dann setze ich da noch eins drauf.
Stolz betrachte ich mein Werk.
Dumm nur, dass beim Verschieben des Riesendings die anderen kleinen Objekte einfach in der Luft hängen bleiben.
Erkennen Sie es? Das ist mein Riesending. Ich habe aber eine andere Oberfläche ausprobiert. Das Abbild einer griechischen Figur klebt nur darauf, der Rest ist durchsichtig.
Auch das ist mein Riesending, dieses Mal verformt und verfärbt.
Und noch eine weitere fantasievolle Variante. Gefällt mir. Der Gelbton wirkt so fröhlich.
Bevor ich den Sandkasten wieder verlasse und von meinen drei Objekten Abschied nehmen muss, mache ich noch ein Erinnerungsfoto.
Meine drei Schöpfungen und ich - und am Horizont geht die Sonne unter. Ein romantischer Abschluss eines harten Bau-Arbeitstages in Second Life.