Ein bisschen fies sieht das Logo von "spickmich.de" schon aus. Auf der Internetseite stellen sich die meisten Benotungen aber als harmlos heraus.
Die Betreiber der Seite Tino Keller, Manuel Weisbrod, Philipp Weidenhiller haben vermutlich nicht damit gerechnet vor Gericht zu landen. Dem großen Presseinteresse war ihre Seite nicht gewachsen, sie war am Prozesstag mehrmals nicht mehr zu erreichen.
Die Note sticht sofort ins Auge, anhand der Anzahl der Bewertungen kann man den Wahrheitsfaktor beurteilen. Hier ist die Rubrik "sexy" noch dabei, inzwischen ist sie gelöscht.
So sieht die Bewertungstabelle aus Schülersicht aus. Wenn er die Lehrerin aufruft, kann er seine eigenen Noten neben den Durchschnittsbewertungen lesen.
So sieht die Seite eines Schülers aus, der ein etwas von sich preisgeben möchte. Mit den Freunden kann man direkt in Kontakt treten und in den Clubs mit Fremden chatten.
So haben die drei Gründer sich gefreut, als eine Lehrerin im November 2007 mit ihrer Klage gegen spickmich.de vor dem Kölner Oberlandesgericht unterlag. Eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.