Virtuelle Stadtbummel möglich: Virtual Earth glänzt mit US-Städten in 3D
zuletzt aktualisiert: 21.06.2007 - 22:36Düsseldorf (RPO). Microsofts Virtual Earth wird immer besser und immer realistischer. In 3D lassen sich bereits einige US-Städte durchwandern, allen voran New York City. Bald sollen auch europäische Städte folgen.
Was Microsoft dem Nutzer in Sachen 3D bietet, kann sich wirklich sehen lassen. Virtual Earth ist dem großen Bruder Google Earth mächtig auf den Fersen. In den bislang fertig gestellten Gebieten - das sind bei Microsoft derzeit noch nicht allzu viele - hat man Google bereits abgehängt.
Das liegt wohl an den unterschiedlichen 3D-Strategien der beiden Konzerne. Google stellt seinen Nutzern eine einfache 3D-Software zur Verfügung und will ihnen damit die Arbeit überlassen. Der Erfolg ist bislang eher mäßig.
Dagegen finanziert Microsoft die 3D-Visualisierung seiner Welt aus der eigenen Tasche. Um das Geld wieder hereinzubekommen, wollen die Redmonder Werbetafeln in den dreidimensionalen Gebieten von Virtual Earth verkaufen. Davon bleibt der Nutzer bislang allerdings noch verschont.
Fazit: Mal ganz ehrlich, so toll die 3D-Welten auch sind oder noch werden mögen, einen echten Besuch können sie natürlich nicht ersetzen. Aber wer sich von seinem Reiseziel einen Überblick verschaffen, schon einmal um die Häuserecken streifen oder gar eine Tour durch die Stadt vorbereiten möchte, für den ist Virtual Earth in 3D klasse. Übermäßige Fernweh-Anfälle lassen sich damit auch heilen.
Vor der "Reise" steht noch der Hard- und Softwarecheck: Benötigt werden der Internet Explorer 6 oder 7 (auch mit dem Firefox klappt es nach der Installation eines Plug-Ins), der Rechner solle mit Windows XP oder Vista laufen und natürlich mit einer 3D-Grafikkarte ausgestattet sein.
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