Online-Werbung: Weniger Spuren beim Surfen hinterlassen
zuletzt aktualisiert: 26.10.2005 - 08:12München (rpo). Wer mit seinem Computer im Internet surft, hinterlässt unzählige Spuren. Mit diesen Daten wird es möglich, die Identität des Nutzers, seine Vorlieben und die besuchten Seiten zu fest zu stellen. Die Folge: eine Werbe-Flut.
Um den eigenen PC zu tarnen, müsse der Nutzer zunächst die Informationen erkennen, die er ins Web liefert, rät die Computerzeitschrift "PC Professionell" (Heft 10/2005). Hierfür existierten eine Reihe von Testseiten, die über ermittelte Informationen Auskunft geben, zum Beispiel www.anonym-surfen.com/anonym-surfen/test. Hier erscheinen auf einer Seite sämtliche Informationen von der IP-Adresse des Nutzers bis zur verwendeten Browserversion. Diese Infos stehen auch spionierenden Webseiten offen.
Im Kampf gegen ungewollte Werbung sollten Anwender vorsichtig mit dem Zulassen von Cookies umgehen, rät das Magazin. Diese Dateien speichern das Surfverhalten auf der Festplatte und seien auch sichtbar für Datenspione. Im Internet Explorer könne man den Anonymitätsgrad per Schieberegler bis zur Stufe Hoch stellen.
Bei Firefox sollten unter "Datenschutz" die beiden Kontrollkästchen "Cookies" und "nur von der ursprünglichen Webseite" angeklickt sein. Zudem könne der Nutzer Cookies mit dem Eintrag "bis Firefox geschlossen wird" nach jeder Sitzung löschen lassen.
Empfehlenswert sei es auch, über so genannte Proxy-Server zu surfen. Dabei werde die eigene IP-Adresse verschleiert, diese Webserver fordern stellvertretend (proxy = Stellvertreter) für den Benutzer die Inhalte beim Anbieter an und reichen sie danach an den Nutzer weiter. Eine Liste geprüfter Proxy-Server ist unter www.tools-on.net/privacy.shtml verfügbar.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum




