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Super Mario in der Hölle
Horrorfilm statt Pixelgrafik

Düsseldorf. Was passiert eigentlich, wenn Super Mario stirbt? Diese Frage beantworten Video-Künstler jetzt bei Youtube. Wer mit der Serie nette Kindheitserinnerungen verbindet, sollte jetzt aufhören zu lesen.

Verwesende Leichen, Säure spuckende Schleimpilze und ein klempnerfressender Zombie-Luigi: Was Video-Künstler in einem knapp dreiminütigen Video auf dem Youtube-Kanal Nukazooka zeigen, erinnert eher an einen Ausschnitt aus einem Horrorfilm oder Drogentrip als an die knallbunte Pixelgrafik, die man aus den "Super Mario"-Spielen kennt.

Dabei beginnt das Video recht harmlos. Der tapfere Pixelheld hüpft in bekannter Manier durch ein Level, bis er einen Abgrund übersieht und in die Tiefe stürzt. Game Over - schade, nächster Versuch. Während der Spieler an dieser Stelle einfach mit einem neuen Leben von vorne beginnt, fängt der Albtraum für den Klemptner mit der roten Mütze erst richtig an.

Das zeigt sich bereits an der Optik des Videos. Denn statt niedlicher acht- oder 16-Bit-Grafiken erwarten die Zuschauer reale Schauspieler und teils aufwendige Computeranimationen, die mit viel Liebe zum Detail entworfen wurden. Entstanden ist daraus eine Art düstere Pilzkönigreich-Unterwelt.

Dort begegnet Mario Blöcken, die statt helfenden Extra-Leben säure-spuckende Schleimpilze freigeben, und muss vor grotesken Goomba- und Koopa-Zombies fliehen. Die größte Gefahr lauert allerdings nicht in Gestalt der Gegner, die Mario normalerweise mit einem gezielten Sprung außer Gefecht gesetzt hat, sondern durch eine kannibalistische und ziemlich hungrige Luigi-Version. 

Das "Super Mario Underworld"-Video ist nicht das erste Werk, bei dem das Team von Nukazooka ein an sich harmloses Spiel mit realen Schauspielern und aufwendigen Computergrafiken in etwas völlig anderes verwandelt. Mit ihren Satire-Videos wie "Pokemon GO Gets Too Real" oder der albtraumhaften Version von "Realistic Minecraft" haben es die Youtuber mittlerweile zu einiger Berühmtheit in der Gaming-Szene und darüber hinaus geschafft. Alleine die "Super Mario"-Version hat es bis jetzt auf fast 1,5 Millionen Klicks geschafft. Tendenz weiter steigend.

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