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Tipps für Fotografen
So gelingen atemberaubende Landschaftsfotos

Tipps und Tricks für tolle Landschaftsaufnahmen
Tipps und Tricks für tolle Landschaftsaufnahmen FOTO: Oliver Agit/fotocommunity.de
Düsseldorf. Ob auf Reisen oder in heimischen Gefilden: die Landschaftsfotografie gehört zu den beliebtesten und facettenreichsten Genres der Fotografie. Zu einem fantastischen Landschaftsfoto gehört jedoch mehr als nur eine eindrucksvolle Aussicht bei Sonnenschein. 

Die Fotografen des Portals fotocommunity.de geben Tipps, wie Landschaftsaufnahmen zum Wow-Erlebnis werden. 

Das ideale Motiv: 
Ist ein fotografisch interessantes Gebiet gefunden, sollte man sich die Zeit, es in aller Ruhe zu Fuß zu erkunden, Landschaft und Stimmung auf sich wirken zu lassen und den geeigneten Standpunkt für die Aufnahme auszuwählen. Wenn man sich im Urlaub auf Motivsuche begeben möchte, kann bereits vorab in Reiseführern und Bildbänden recherchiert werden. Vor Ort empfiehlt sich das Gespräch mit Einheimischen, die sicher den ein oder anderen Hinweis liefern können.

Der perfekte Zeitpunkt: 
Der richtige Moment für die perfekte Landschaftsaufnahme ist abhängig von Wetter, Jahres- und Tageszeit. Die frühen Morgen- oder späten Abendstunden sind am besten geeignet, weil flache Schatten der Szene Dreidimensionalität verleihen und ein harmonisches Licht schaffen.

Photokina - ein paar spezielle Neuheiten FOTO: Ronny Hendrichs

Schlechtwettersituationen sind oft spannender und stimmungsvoller als Fotos bei Sonnenlicht. Ist ein Ort und ein Standpunkt gefunden, empfiehlt es sich, diesen immer wieder aufzusuchen und eine besondere Situation wie etwa Nebel, interessante Wolkenformationen oder ein spezielles Licht zu erhaschen.

Das richtige Equipment: 
Das Stativ schützt vor noch so leichten Verwacklungen und bietet dem Fotografen eine solide Basis für die Komposition des Fotos. Auch wenn das Mitschleppen des Stativs und der Aufbau lästig ist: In der Landschaftsfotografie führt die Verwendung eines Stativs zu einer entscheidenden Verbesserung der Bildqualität.

Das passende Format: 
Da sich Landschaften in der menschlichen Wahrnehmung in der Weite ausdehnen, ist das Querformat meist die beste Wahl.  Das für die Landschaftsfotografie perfekte Format ist das Panorama, das am Rechner aus mehreren Einzelaufnahmen zusammengesetzt werden kann. Auch einige Kameras bieten eine Panorama-Funktion.

Kameras - die Neuheiten der Photokina 2014 FOTO: ap

Die beste Bildgestaltung:
Auch in der Landschaftsfotografie ist das Motiv das A und O. Hat man einen geeigneten Standpunkt gefunden, sollte man sich Zeit nehmen für das Ausrichten des Stativs, um ein Hauptmotiv zu finden und den besten Bildausschnitt zu wählen. In der Bildgestaltung bewahrheitet sich die Fotografenweisheit "Vordergrund macht Bild gesund": Ein Motiv wie beispielsweise ein Felsbrocken, ein Baum oder ein Bachlauf im Vordergrund verleiht Ihrer Aufnahme Tiefe.

Der goldene Schnitt: 
Es sollte darauf geachtet werden, den Horizont generell außermittig zu platzieren – so wirkt die Landschaftsaufnahme interessanter. Dabei kann frei entschieden werden, ob man entweder dem Himmel oder der Landschaft mehr Raum gibt: Am besten mehrere Varianten fotografieren, um zu testen, welcher Schnitt der Bildwirkung am zuträglichsten ist. Auch Hauptmotive sollten nicht in der Mitte, sondern links oder rechts im Bild positioniert werden. 

 
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