Testlauf: Smartphone als neue Geldbörse: Kontaktloses Bezahlen ab Februar bei O2
VON ANDRÉ NOBIELSKI - zuletzt aktualisiert: 25.01.2013 - 19:17München (RPO). Ab Mitte Februar können Kunden des Mobilfunkanbieters O2 das Bezahlen mit dem Handy, sowie Überweisungen von Smartphone zu Smartphone testen. Zumindest die Besitzer der Samsung Geräte Galaxy S3 und ACE2, da sie die NFC-Technik unterstützen.
Durch die Technik der Nahfeldkommunikation (NFC) ist es möglich Daten über eine kurze Distanz auszutauschen, ohne dass sich die Geräte berühren oder über ein Kabel miteinander verbunden werden müssen. Auch das neue Bezahlsystem von O2, das ab Mitte Februar in eine öffentliche Testphase geht, wird über die NFC-Technik funktionieren. Kunden des Mobilfunkbetreibers können zum Start des Testlaufs den kostenlosen Dienst dazu buchen, für den sie auch eine spezielle NFC-fähige SIM-Karte erhalten, die sie benutzen müssen.
Die elektronische Geldbörse würde in den Geschäften in Deutschland akzeptiert werden, die den Dienst PayPass des Kreditkartenanbieters Mastercard anbieten. Von der technischen Seite her wäre das System ebenfalls sicher, da zum kontaktlosen Bezahlen eine persönliche PIN von Nöten ist. Auch alle anderen zahlungs- und sicherheitsrelevanten Daten werden auf der SIM-Karte hinterlegt sein.
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O2 ist nicht der erste Anbieter vom kontaktlosen Bezahlen in Deutschland. Bereits in vielen anderen Regionen, beispielsweise in Hannover, Braunschweig und Wolfsburg, können Kunden von Sparkassen und Banken spezielle EC-Karten anfordern. Mit diesen können sie in verschiedensten Geschäften bezahlen. Auch in Kooperation mit einem Mobilfunkbetreiber gibt es das kontaktlose Bezahlen schon. So arbeitet E-Plus seit geraumer Zeit mit der Targobank zusammen, um ihren Kunden einen kontaktlosen Bezahlservice mit Chips der Mastercard anzubieten. Im Gegensatz zum kommenden O2-Service muss beim Dienst von E-Plus den Chip von außen an das Handy kleben.
Nicht nur das kontaktlose Zahlen über die NFC-Technik wird eine große Rolle ab Februar spielen. Auch der Service mpass von O2, der Deutschen Telekom und Vodafone geht im Zuge des Testlaufs an den Start. Dieser Dienst wird für den Großteil der Smartphone-Kunden verfügbar sein und bietet die Gelegenheit kontaktlos von einem Smartphone Geld auf ein anderes zu überweisen. Dazu benötigt man lediglich ein mpass-Konto, also ein spezielles Prepaid-Konto, das man für mpass nutzt und die Handynummer des Geld-Empfängers.












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