Apple: 1,7 Millionen iPhone 4 in drei Tagen verkauft
zuletzt aktualisiert: 28.06.2010 - 16:46Frankfurt/Main (RPO). Das neue iPhone 4 lässt bei Apple die Kassen noch lauter klingeln als schon gewohnt. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, wurden in den ersten drei Tagen nach dem Marktstart mehr als 1,7 Millionen Geräte verkauft. "Das ist die erfolgreichste Markteinführung eines Produktes in der Geschichte von Apple", erklärte Firmenchef Steve Jobs, der sich gleichzeitig entschuldigte, dass nicht sofort alle Kunden bedient werden konnten. Das iPhone 4 kam am 24. Juni in den USA, Großbritannien, Deutschland und Japan in den Handel.
Das iPhone 4 bietet unter anderem einen besseren Bildschirm als die Vorgängermodelle und ist mehr auf die Videonutzung ausgelegt. Es ist - bislang nur in schwarz - mit 16 Gigabyte oder 32 Gigabyte Speicher zu haben. Die kleinere Variante kostet hierzulande bei Apple-Partner Telekom mit dem günstigsten Tarif 300 Euro, die größere 400 Euro. Hinzu kommt eine monatliche Grundgebühr von 25 Euro.
Am Wochenende hatte Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) Apple scharf kritisiert. Das Unternehmen müsse "unverzüglich offenlegen", welche Daten erfasst, wie lange sie gespeichert und wofür sie verwendet werden, forderte sie. Der Konzern hat seine Geschäftsbedingungen geändert und kann danach präzise Standortdaten erheben, nutzen und weitergeben. Diese Daten werden laut Apple in anonymisierter Weise erhoben, die Nutzer würden nicht persönlich identifiziert.
Der verbraucherpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Erik Schweickert, forderte von Unternehmen wie Apple einen "verbraucher- und datenschutzrechtlichen Ehrenkodex". Ansonsten führe kein Weg an einer gesetzlichen Regelung vorbei, drohte er der Branche in der "Leipziger Volkszeitung" (Dienstagsausgabe).
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