Autos mit mobiler Kommunikationstechnik: 2005 versenden Geräte mehr SMS als Menschen
zuletzt aktualisiert: 15.03.2004 - 12:40München (rpo). Telefonanbieter regen mit günstigen Tarifen die Kommunikation von Maschine zu Maschine (M2M) an: Schon 2005 wird die Versendung von SMS unter Geräten die zwischen Menschen übertreffen. Das berichtet das IT-Wirtschaftsmagazin "CIO" unter Berufung auf das Marktforschungsunternehmen Forrester Research.
Schon heute zeigen Beispiele wie das Servicezentrum Railion Deutschland AG den Weg, den die M2M-Kommunikation nimmt: Pro Tag gehen hier 40.000 SMS-Nachrichten ein, ohne dass ein Mensch die Tastatur bedient.
Die Absender der Kurzmitteilungen sind Güterwaggons, die mit so genannten Satelliten-Ortungsgeräten ausgestattet sind. Über das GSM-Netz verschicken die Waggons Statusberichte, die es ermöglichen, Kunden über den Standort ihrer Fracht zu informieren.
Die Anwendungsmöglichkeiten für M2M-Kommunikation sind zahlreich, denn praktisch jeder Gegenstand lässt sich per Mobilfunk in ein vernetztes Gerät verwandeln, so "CIO". Kernstück der mobilen Sende- und Empfangstechnik sind winzige Funkmodule.
Diese bestehen aus den gleichen Grundbausteinen wie Mobiltelefone, kommen aber ohne aufwendiges Design oder Tastatur aus. Die Module lassen sich an so gut wie jedes Gerät, jede Anlage oder Maschine anbauen und mit Sensoren verknüpfen.
Anwender dürften vor allem von Autos mit mobiler Kommunikationstechnologie profitieren: Damit lassen sich Telematikdienste nutzen, mit denen beispielsweise im Pannen- oder Notfall eine Datenverbindung zu einem Service-Center aufgebaut wird.
Bis 2005 soll den Marktforschern der Londoner Arc Group zufolge der Großteil an Autos mit Mobilfunktechnologie ausgestattet sein.
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