Steve Jobs präsentiert Neuigkeiten: Apple erneuert iPods und Internet-TV
zuletzt aktualisiert: 01.09.2010 - 21:19San Francisco (RPO). Apple-Chef Steve Jobs hat die neue Version des Musikspielers iPod vorgestellt. Außerdem gibt es Updates für das Betriebssystem, das neue soziale Netzwerk Ping und ein runderneuertes AppleTV.
Zu der neuen Musikspieler-Linie gehört ein iPod Touch, der mit Kameras auf der Vorder- und Rückseite ausgestattet ist, wie der Chef des US-Konzerns am Mittwoch in San Francisco erläuterte. Die Kameras ermöglichten es dem Nutzer, via Drahtlos-Netzwerk Video-Gespräche mit anderen Nutzern eines iPod Touch oder des Apple-Telefons iPhone zu führen. Dabei kommt ein Apple-Programm namens "Face Time" zur Anwendung.
Der neue iPod Touch sei "die größte Veränderung überhaupt in der iPod-Serie" und sei Teil der "stärksten neuen Palette von iPods, die wir je hatten", sagte Jobs bei der Präsentation im Kunstzentrum Yerba Buena, zu der er wie gewohnt in schwarzem T-Shirt und Jeans erschien. Er stellte auch einen iPod Shuffle, einen auf Grundfunktionen reduzierten Musikspieler ohne Bildschirm, vor, der für 49 Dollar (38 Euro) in die Läden kommt.
Die kleinere Variante des Apple-Musikspielers mit Display, der iPod Nano, soll ab 149 Dollar zu haben sein. Der neue iPod Touch, der größte und leistungsstärkste Musikspieler des Konzerns, soll in der Acht-Gigabyte-Variante 229 Dollar kosten. Für das Modell mit 32 Gigabyte-Speicherplatz wurde ein Preis von 299 Dollar angesetzt, für das 64 Gigabyte-Modell 399 Dollar. Die neuen Geräte sollen in den USA ab kommender Woche auf den Markt kommen.
AppleTV und Soziales Netzwerk Ping
Das nächste große Thema von Steve Jobs war AppleTV. Bislang gehörte diese Sparte nicht gerade zu den Erfolgsmodellen des Konzerns. Die neue Version ist bedeutend kleiner, eine schwarze Box, kaum größer als eine Zigarettenschachtel. Filme oder Serien werden aus dem Internet oder Computer aufgespielt. Filme in HD-Qualität sollen 4,99 Dollar kosten, US-TV-Serien 99 Cent. Das neue AppleTV soll 99 Dollar kosten und in rund einem Monat erhältlich sein - offenbar auch in Deutschland.
Beim Multimedia-Verwaltunsgprogramm iTunes soll das soziale Netzwerk "Ping" dafür sorgen, dass Lieblingsmusikstücke mit Freunden geteilt werden können. Der Nutzer soll sich laut Jobs außerdem eigene Charts zusammenstellen können. Ein bisschen klingt Ping zudem wie eine Mischung aus Facebook und Twitter, denn man kann auch Prominenten folgen. Steve Jobs erklärt, dass er Lady Gaga folgt.
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