Neue MacBooks: Apple legt bei Ausstattung nach
zuletzt aktualisiert: 15.10.2008 - 07:49Cupertino (RPO). Apples schicke MacBooks bekommen eine verbesserte Ausstattung. Und noch viel wichtiger: Die Einstiegspreise sollen gesenkt werden. Steve Jobs stellte am Dienstag in Cupertino die neue Mac-Generation vor. Spekulationen um seinen Gesundheitszustand versuchte der Apple-Chef zu zerstreuen.
Das Einstiegsmodell des MacBooks hat nun nicht mehr ein weißes Kunststoffgehäuse, sondern ist nun aus einem Stück in Aluminium gekleidet und noch schlanker als bisher.
Bei den inneren Werten wurde der Grafikprozessor verbessert; für die schnelle Darstellung von Farben und Texten sorgt jetzt ein Nvidia GeForce 9400M. Ein neu entwickeltes Touchpad aus Glas verspricht eine um 40 Prozent größere Interaktionsfläche.
Das MacBook mit 13-Zoll-Bildschirm gibt es in zwei Ausführungen: Mit einem 2,0-Gigahertz-Prozessor und einer 160 Gigabyte großen Festplatte kostet es 1.199 Euro, mit einem 2,4 Gigahertz-Prozessor und einer 250-GB-Festplatte steigt der Preis auf 1.499 Euro. Erneuert wurde auch die Modellreihe MacBook Pro – hier kostet das Spitzenmodell mit 17-Zoll-Bildschirm 2.499 Euro.
Im Anschluss an die gestrige Produkt-Show folgte eine kurze Pressekonferenz. Steve Jobs wurde zu seinem aktuellen Gesundheitszustand befragt. Der Apple-Chef hielt sich bedeckt: Sein Blutdruck liege bei 110/70, sagte er, und blendete anschließend ein passendes Bild im Hintergrund ein. Mehr war von ihm zu diesem Thema nicht zu hören
Vor einigen Wochen hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg einen Nachruf auf Jobs veröffentlicht, der in der Vergangenheit wegen einer Krebs-Erkrankung behandelt worden war. Seitdem waren die Gerüchte um seinen Zustand nicht mehr verstummt. Die Spekulationen sorgten für einen Berg- und Talfahrt der Apple-Aktien.
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