Professionelles Recovery kostet mehrere zehntausend Euro: Datenverlust verursacht mehr Schaden als Viren und Würmer
zuletzt aktualisiert: 06.04.2004 - 09:36Düsseldorf (rpo). Bei einer defekten Festplatte oder einem kompletten Systemcrash können die Folgen für den Anwender verheerend sein: Die gespeicherten Daten sind oft hoffnungslos verloren. Solche Pannen verursachen einen insgesamt zehnmal so hohen Schaden wie Angriffe von Viren oder Hackern.
Das berichtet die Computerzeitschrift "PC Professionell" in ihrer neuesten Ausgabe.
Bereits kleinste Verschmutzungen von der Größe eines winzigen Staubkorns oder Kondenswasser durch Temperaturschwankungen können Totalausfälle verursachen. Die Folge ist zunächst der komplette Verlust aller Daten auf der Festplatte.
Wo der Schreib-Lesekopf den Platter nicht berührt hat, können zwar Speziallabors helfen. Doch die Datenrettung kostet oft mehrere zehntausend Euro und lohnt sich damit nur für wichtige Unternehmensdaten, selten für Privatanwender.
Die "PC Professionell" empfiehlt daher Recovery-Programme, die die Daten sichern. Disk Investigator sowie PC Inspector aus dem Freeware-Bereich sowie kostenpflichtige Tools wie Easy Recovery (ab 80 Euro) lesen die defekten Festplatten sektorenweise aus und können die Daten wiederherstellen.
Ganz auf Nummer sicher geht man aber, wenn man bereits vor einem möglichen Defekt Sicherungen seiner Daten auf anderen Medien vorgenommen hat.
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